Cancel Culture und Vielfalt – welche Bedeutung hat Literatur für unsere Demokratie?

Am 15. Januar 2021 um 20 Uhr diskutieren René Gögge und Sina Demirhan mit der freien Kulturjournalistin, Autorin und Moderatorin Karla Paul über die sogenannte „Cancel Culture“ und über die Frage, ob und wie gesellschaftlich marginalisierte Gruppen in der Literaturszene vorkommen.
Unter „Cancel Culture“ versteht man die Kultur, Auftritte, Filmen oder andere kulturelle Ausdrucksformen abzusagen, wenn sie als politisch unliebsam wahrgenommen werden.
Auch der Literaturbetrieb ist vermeintlich davon betroffen. Kontroversen Diskussionen würde ausgewichen, Autor*innen würden ausgegrenzt, abweichende Meinungen würden nicht zugelassen – sagen die einen. Literatur brauche Haltung und überhaupt seien gesellschaftlich benachteiligte Gruppen ohnehin auch hier schon ausgegrenzt und mehr Vielfalt notwendig – behaupten die anderen.
Klar ist: Für eine funktionierende Demokratie ist die Literaturszene essentieller Bestandteil. Sie beeinflusst den Blick, mit dem wir unsere Gesellschaft wahrnehmen und fördert idealerweise Reflektion und Irritation.
Existiert eine „Cancel Culture“ wirklich? Beginnt mit der Cancel Culture bereits eine Zensur? Neigen wir vermehrt zu „Scheren im Kopf“ statt zu kritischer Auseinandersetzung? Wo muss das Ende der Toleranz sein? Und wird die Literatur eigentlich vom alten, weißen Mann dominiert?
Diese und weitere Fragen sollen zusammen mit dem Publikum beleuchtet werden.
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