Kulturschaffende in der Coronakrise

Wann:
7. Mai 2021 um 18:00 – 20:00
2021-05-07T18:00:00+02:00
2021-05-07T20:00:00+02:00
Kontakt:
mailto:webseite@hamburg.gruene.de

Seit Beginn der Corona-Pandemie fällt es Kulturschaffenden schwer, ihre Arbeit zu teilen. Musiker*innen haben kein Publikum mehr, Tänzer*innen können nicht mehr auftreten, es gibt keine Ausstellungen oder Buchmessen mehr. Das, wovon die meiste Kunst lebt, teilhabende Menschen und Publikum, ist aktuell nicht mehr möglich. Das führt für viele, gerade eher unbekanntere Künstler*innen, zu Schwierigkeiten Geld zu verdienen, oder überhaupt noch gehört oder gesehen zu werden.

Dabei geht es nicht nur darum, dass Kulturschaffende in akute finanzielle Nöte kommen. Kunst kann politisieren und ist eine wichtige Komponente des politischen Diskurses und des gesellschaftlichen Lebens. Ohne Kulturangebote fehlt einer Vielzahl an Menschen die Möglichkeit Teil des kulturellen Lebens zu sein.

Vor allem aus der Zivilgesellschaft wird Solidarität bekundet, aber Spenden alleine reichen für den Großteil der Branche nicht aus. Die staatlich versprochenen Hilfsleistungen sind verspätet und ungenügend.

Deswegen werden wir im Rahmen des Freitalks mit Kulturschaffenden in den Austausch gehen. Wir werden mit Daniel Abozen (Singer-Songwriter und Spoken Word Artist) und Andreas Rautenberg von der Hamburg Kreativ Gesellschaft über ihre persönlichen Erfahrungen und Probleme während der Coronakrise reden.
Mit welchen Schwierigkeiten sahen und sehen sich Kulturschaffende konfrontiert und welche politischen Lösungsansätze wirken unterstützend und führen gezielt zu einer finanziellen Entlastung von Menschen, die in der Kulturbranche tätig sind? Diesen und weiteren Fragen werden wir uns unter anderem widmen.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme und eure Gedanken zu dem Thema! Die Veranstaltung findet digital über BigBlueButton statt (nutzt dafür am besten Chrome oder Firefox): https://webinar.gruenejugendhamburg.de/b/kat-k97-ch9-ssq

Für die Veranstaltung braucht ihr kein Vorwissen und sie ist selbstverständlich kostenlos! Wenn ihr weitere Fragen oder Bedürfnisse habt, meldet euch gerne bei kontakt@gjhh.de

Diese Veranstaltung wird aus Mitteln der Freien und Hansestadt Hamburg gefördert

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