Wissenschaftspolitische Ideensuche zur Förderung tierversuchsfreier Forschung in Hamburg

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Wann:
17. April 2019 um 18:00 – 20:30
2019-04-17T18:00:00+02:00
2019-04-17T20:30:00+02:00
Wo:
Hamburger Rathaus
Raum 151
Kontakt:
mailto:astrid.bode@hamburg.gruene.de

Christiane Blömeke (Tierschutzpolitische Sprecherin) und René Gögge (Wissenschaftspolitischer Sprecher) laden dazu am 17. April, 18-21 Uhr ins Hamburger Rathaus (R151) ein

Der Tierversuch gilt in der bundesdeutschen Forschung noch immer als wissenschaftlicher „Goldstandard“, der mit einem hohen Maß an Steuergeldern bezuschusst wird. Demgegenüber fristet tierversuchsfreie, rein an der menschlichen Physiologie orientierte Forschung, die verlässlichere Ergebnisse generieren würde, hierzulande noch immer ein Schattendasein. Dabei bieten modernen Technologien ein facettenreiches Potenzial zur Entwicklung von humanbasierten Forschungsmethoden als Tierversuche.

Länder wie die Niederlande oder die USA sind mithin dabei, wissenschaftspolitisch einen Paradigmenwechsel einzuleiten. Dazu gilt es, die Investionsbereitschaft in technisch zeitgemässe, humanbasierte Testverfahren um ein Vielfaches zu erhöhen bzw. anzupassen. Doch auch die Wissenschaftsinfrastruktur wie Zugänge entsprechender Themen zu den renommierten Journals oder die Einrichtung von entsprechenden Forschungszentren und Lehrstühlen sind erforderlich.

Wie kann Grüne Politik diesen wissenschaftlichen Bewusstseins- und Strukturwandel von Hamburg aus vorantreiben? Darüber wollen wir am Mittwoch, den 17.4.2019 von 18 bis 21 Uhr im Hamburger Rathaus (R 151) mit folgenden Gästen diskutieren:

Katharina Fegebank (Wissenschaftssenatorin)
Dr. rer. nat. Tamara Zietek (Ärzt*innen gegen Tierversuche)
Prof. Dr. Arne Hansen (Universitätsklinikum Eppendorf)

Begrüßung durch Christiane Blömeke (tierschutzpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion) und René Gögge (wissenschaftspolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion)

Moderation Miriam Block (LaVo, Sprecherin der LAG Hopo)

Nach einer Podiumsdiskussion mit Publikumsdialog folgt eine fünfzehnminütige Pause, im Anschluss wollen wir in kleinen Diskussionsgruppen konkrete Fragestellungen vertiefen. Wir freuen uns über viele Anregungen, alle am Thema Interessierte sind herzlich eingeladen.

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