Der Hamburger Senat hat sich frühzeitig auf den Weg gemacht, um die kommunale Wärmeplanung voranzubringen und zugleich alle Menschen in Hamburg sicher bei der Wärmewende mitzunehmen. Mit der heute vorgestellten Wärmenetzeignungskarte schafft Hamburg früher als andere Bundesländer eine transparente Übersicht über die Möglichkeiten klimafreundlichen und bezahlbaren Heizens. Damit erhalten die Menschen in Hamburg Planungssicherheit darüber, welche Option für sie geeignet ist.
Dazu Dominik Lorenzen, Vorsitzender der Grünen Fraktion Hamburg: „Die Wärmewende ist eine zentrale Aufgabe auf dem Weg zur Klimaneutralität, die wir gemeinsam anpacken und umsetzen müssen. Dabei ist Planungssicherheit für die Zukunft von hoher Bedeutung. Der Hamburger Senat hat heute einen ersten Schritt gemacht, um allen Menschen in Hamburg transparent die Optionen in der klimafreundlichen Wärmeversorgung aufzuzeigen – und das deutlich früher als andere Bundesländer. Kommunale Fernwärme ist eine von mehreren guten Optionen einer sauberen Wärmeversorgung. Der Senat zeigt auf, wo es bereits Fernwärmenetze gibt und wo ein Ausbau beziehungsweise Neubau möglich ist. Zugleich macht er deutlich, in welchen Gebieten andere klimafreundliche Alternativen zur Öl- und Gasheizung die besten Lösungen sind. Das gilt insbesondere für die Wärmepumpe, die eine gut erprobte Technik für nahezu jedes Gebäude ist und für die es ausreichend Förderungen gibt. In Hamburg haben die Menschen nun einen klaren Kompass, auf dessen Grundlage sie in die Zukunftsplanung gehen können. Der Senat wird diesen Kompass stetig weiterentwickeln und transparent aufzeigen, wohin die Reise geht. Diese Klarheit und Sicherheit stärkt das Vertrauen in die Zukunft und zeigt: Hamburg lässt die Menschen mit der Herausforderung der Wärmewende nicht allein, sondern tut alles dafür, dass sie gemeinsam gelingt.“


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