Seit über 100 Jahren macht der Internationale Frauentag am 8. März auf Frauenrechte aufmerksam und setzt ein Zeichen für mehr Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung von Frauen.
Maryam Blumenthal, Landesvorsitzende der GRÜNEN Hamburg: „Der Kampf um Frauenrechte ist noch lange nicht vorbei. Daran erinnert uns der Weltfrauentag. Es gibt politische Kräfte in diesem Land, die Frauen das Recht auf Freiheit und Selbstbestimmung absprechen wollen. Die AfD will mit ihrer frauenfeindlichen Politik die Uhr zurückdrehen. Wer sich davon überzeugen möchte, muss nur in ihr Programm schauen: Die AfD wettert gegen ‚falsch verstandenen Feminismus‘, will das Recht auf Abtreibung stark einschränken und die vermeintlich ‚ungerechte‘ Frauenquote abschaffen. Als feministische Partei treten wir GRÜNE diesen reaktionären Positionen entschieden entgegen. Wir alle müssen uns jeden Tag dafür einsetzen, unsere Gesellschaft vor rechtsextremen und frauenfeindlichen Ideologien zu schützen – ganz besonders heute am Weltfrauentag.“
Mareike Engels, frauenpolitische Sprecherin der GRÜNEN Bürgerschaftsfraktion: „Am Weltfrauentag protestieren wir seit über 100 Jahren gegen die Ungleichbehandlung von Frauen in allen Lebensbereichen. Wir sind die Lohnlücke ebenso leid wie die ungleich zwischen den Geschlechtern verteilte Care-Arbeit und die alltägliche Gewalt gegen Frauen. Der Weltfrauentag steht für Gleichberechtigung, Freiheit und Selbstbestimmung. Um den weltweiten Kampf für Frauenrechte weiter im öffentlichen Bewusstsein zu verankern, setze ich mich dafür ein, dass der Frauentag gesetzlicher Feiertag wird.“
Cornelia Bartsch, frauenpolitische Sprecherin des Landesvorstands: „Am Weltfrauentag stellen wir uns an die Seite der mutigen Frauen, die im Iran unter Einsatz ihres Lebens für ihre Rechte demonstrieren. Wir sehen die starken Frauen, die in Afghanistan versuchen, Mädchen weiterführende Bildung zu ermöglichen. Wir kämpfen gegen sexualisierte Gewalt gegen Frauen, die in Konflikten global zunimmt. Frauen und Mädchen sind nach Angaben der UNO die ersten Opfer von Hungersnöten. Sie sind auch die ersten Opfer des weltweiten menschengemachten Klimawandels. Deshalb ist eine feministische und dekoloniale Außenpolitik für mich zentral. Hier in Hamburg und überall. Nicht nur heute am Weltfrauentag.“


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