Trendsportarten gewinnen bundesweit wie auch in Hamburg zunehmend an Bedeutung und sprechen neue Zielgruppen für Sport und Bewegung an. Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen wollen die wachsende Trendsportart Pickleball in Hamburg gezielt in den Blick nehmen und die Erprobung neuer Spielmöglichkeiten auf den Weg bringen. An geeigneten Pilotstandorten – etwa in Schulsporthallen, auf Schulhöfen und auf öffentlichen Sportflächen – sollen durch einfache Maßnahmen wie zusätzliche Linienmarkierungen unkomplizierte Angebote entstehen. Über den rot-grünen Antrag stimmt die Hamburgische Bürgerschaft am 11. Februar ab.
Dazu Alske Freter, Abgeordnete der Grünen Fraktion Hamburg und Mitglied im Sportausschuss der Bürgerschaft: „Pickleball wird auch in Hamburg immer beliebter und ist bereits fester Bestandteil des Sportangebots einiger Hamburger Sportvereine. Die Mischung aus Tennis, Tischtennis und Badminton ist leicht zu erlernen und begeistert Menschen aller Altersgruppen. Darüber hinaus hat Pickleball noch weitere Vorteile: Es kann sowohl in Sporthallen als auch draußen gespielt werden und erfordert nur wenig Ausstattung der Spielstätten. Deshalb wollen wir jetzt dafür sorgen, dass noch mehr Menschen die Möglichkeit bekommen, diese neue Trendsportart auszuprobieren. Zusammen mit Schulbau Hamburg, dem Gebäudemanagement Hamburg, den Bezirken und dem organisierten Sport wollen wir geeignete Schulsporthallen, Schulhöfe und öffentliche Sportplätze ausfindig machen, auf denen Linien für ein Pickleballfeld ergänzt werden können. Mit einfachen Maßnahmen begeistern wir so noch mehr Menschen für Sport – das ist nicht nur gut für die Gesundheit, sondern bringt auch Menschen unterschiedlicher Generationen zusammen.“
Dazu Juliane Timmermann, sportpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Hamburg: „Über 29 Millionen Menschen sind in Deutschland Mitglied in einem Verein und rund zwei Drittel aller Deutschen geben an, dass aus ihrer Sicht der Sport die Nummer Eins für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ist. Diesen Zuspruch spüren wir auch in Hamburg: Unsere Sportlandschaft ist vielfältig und ständig in Bewegung. Mit Pickleball entsteht eine Trendsportart, die leicht zugänglich ist, generationsübergreifend funktioniert und wenig Infrastruktur benötigt. Unser Antrag schafft die Grundlage dafür, die Erprobung neuer Spielmöglichkeiten auf bestehenden Sportflächen anzustoßen. So können niedrigschwellige Bewegungsangebote entstehen, die Menschen unkompliziert an Sport und Gemeinschaft heranführen. Damit stärken wir die Active City Hamburg und sorgen dafür, dass sich auch neue Sportarten in unserer Stadt entwickeln können.“
Den Antrag zur Pressemitteilung finden Sie hier.


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