Der Fall Collien Fernandes hat dazu geführt, dass ganz Deutschland endlich über das strukturelle Problem der Gewalt gegen Frauen spricht.
Für uns ist zentral: Auf die Wut und die Debatte müssen jetzt auch echte Konsequenzen folgen. Sexualisierte Gewalt – analog und digital – muss endlich ein Ende haben.
Unsere Justizsenatorin Anna Gallina fordert ganz konkret u.a.:
- Nur Ja heißt Ja!
- Femizide als Mord einstufen.
- Strafbarkeitslücken schließen, z. B. bei Besitz und Verbreitung von Vergewaltigungsvideos oder bei heimlicher Überwachung mittels Bluetooth-Trackern.
- Besserer Schutz vor Deepfakes: Herstellung und Verbreitung müssen strafbar sein. Und Plattformen und Anbieter müssen ihrer Verantwortung nachkommen.
- Frauen besser vor Gewalt im digitalen Raum schützen.
- Das Sorge- und Umgangsrecht reformieren, um Kinder und Frauen besser vor häuslicher Gewalt zu schützen.
Dazu hat unsere Justizsenatorin Anna Gallina zusammen mit Dr. Benjamin Limbach, Minister der Justiz (Nordrhein-Westfalen) ein Positionspapier verfasst:
Demo am Donnerstag, 26. März 2026
Wir bringen unsere Wut am Donnerstag auf die Straße und sind laut gegen sexualisierte Gewalt und für besseren Schutz von Frauen und Mädchen.
Wann? Donnerstag, 26. März, 17:30 Uhr
Wo? Rathausmarkt Hamburg
Grüner Treffpunkt: Haspa Jungfernstieg (nicht Haspa Rathaus!), 17:15 Uhr

