Jede dritte Frau wird im Laufe ihres Lebens Opfer von Gewalt, das ergibt weltweit eine Milliarde (one Billion) Frauen. Mit One Billion Rising demonstrieren die Menschen rund um den Globus gegen Gewalt und zeigen ihre Solidarität mit Betroffenen.
Mareike Engels, frauenpolitische Sprecherin der Bürgerschaftsfraktion: „Nein zu Gewalt gegen Frauen und Mädchen! Das ist die klare Botschaft, die von One Billion Rising ausgeht. Geschlechtsspezifische Gewalt ist nach wie vor ein großes Problem – in Deutschland, aber auch weltweit. Kultur und Religion spielen hierbei keine Rolle, in allen Gesellschaften, die von ungleichen Machtverhältnissen zwischen den Geschlechtern geprägt sind, kommt Gewalt gegen Frauen vor. Für uns ist aber klar: Gewalt gegen Frauen und Mädchen darf nicht toleriert werden.“
Mascha Hamel, Frauen, Inter-, Trans*- und genderpolitische Sprecherin der GRÜNEN Jugend Hamburg: „Gewalt gegen Frauen findet in verschiedenen Dimensionen statt. Neben der körperlichen Gewalt muss unsere Aufmerksamkeit auch auf die oft subtilere strukturelle Ebene gerichtet sein. Nicht nur Frauen, sondern auch sexuelle und geschlechtliche Minderheiten sind systematischer Gewalt ausgesetzt. Der queerfeministische Kampf für die Gleichberechtigung aller Geschlechter findet weltweit statt und greift diverse Themen auf. So finden sich queerfeministische Aspekte beispielsweise auch in der Klimapolitik, in der Netzpolitik oder bei Arbeitskämpfen. Deshalb ist es umso wichtiger, internationale Banden – wie One Billion Rising – zu bilden.“
In Hamburg wird am Donnerstag ab 16.30 Uhr am Hauptbahnhof demonstriert, ab 17.15 Uhr gibt es den Flashmob und die Kundgebung am Mönckebrunnen.
One Billion Rising (Eine Milliarde erhebt sich) ist eine weltweite Kampagne für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen und für Gleichstellung. Sie wurde 2012 von der New Yorker Künstlerin und Feministin Eve Ensler initiiert. Die eine „Milliarde“ deutet auf eine UN- Statistik hin nach der eine von drei Frauen in ihrem Leben entweder vergewaltigt oder Opfer einer schweren Körperverletzung wird. Weitere Infos: http://www.onebillionrising.de/


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