Der Fall Collien Fernandes hat dazu geführt, dass ganz Deutschland endlich über das strukturelle Problem der Gewalt gegen Frauen spricht.
Für uns ist zentral: Auf die Wut und die Debatte müssen jetzt auch echte Konsequenzen folgen. Sexualisierte Gewalt – analog und digital – muss endlich ein Ende haben.
Unsere Justizsenatorin Anna Gallina fordert ganz konkret u.a.:
- Nur Ja heißt Ja!
- Femizide als Mord einstufen.
- Strafbarkeitslücken schließen, z. B. bei Besitz und Verbreitung von Vergewaltigungsvideos oder bei heimlicher Überwachung mittels Bluetooth-Trackern.
- Besserer Schutz vor Deepfakes: Herstellung und Verbreitung müssen strafbar sein. Und Plattformen und Anbieter müssen ihrer Verantwortung nachkommen.
- Frauen besser vor Gewalt im digitalen Raum schützen.
- Das Sorge- und Umgangsrecht reformieren, um Kinder und Frauen besser vor häuslicher Gewalt zu schützen.
Dazu hat unsere Justizsenatorin Anna Gallina zusammen mit Dr. Benjamin Limbach, Minister der Justiz (Nordrhein-Westfalen) ein Positionspapier verfasst:

