LAG Religionen

In der LAG Religionen treffen sich GRÜNE und grün-nahe Menschen, denen ein gelingendes Miteinander von Gesellschaft, Staat und Religions-gemeinschaften besonders am Herzen liegt. Unterschiedlich geprägt im Hinblick auf Religionen und Weltsichten laden wir ein zu einer kritisch-konstruktiven Auseinandersetzung mit grundsätzlichen und tagespolitischen Fragen der Religionspolitik. Dabei verstehen wir Religionspolitik als Vielfaltspolitik. Diese soll in unserem säkular geprägten Hamburg in konstruktivem Miteinander zum Wohle unserer ganzen Stadtgemeinschaft gestaltet werden.

Inerhalb der LAG Religionen hat sich der Arbeitskreis „Kol-Jarok“ mit dem Thema „Jüdisches Leben in Deutschland“ gebildet.

Beschlüsse und Diskussionspapiere der LAG Religion findet Ihr im Beschlussarchiv

Arbeitsweise und Mitmachen

Wir treffen uns monatlich und beschäftigen uns jeweils mit einem Schwerpunktthema. In diesem Jahr geht es vor allem um unterschiedliche Aspekte des Verhältnisses unserer Stadt zu ihren Religionsgemeinschaften. In unseren Sitzungen haben wir häufig Expert*innen zu den besprochenen Themen zu Gast.
Wir freuen uns über Mitwirkung – unabhängig davon, ob Du Mitglied oder einfach interessiert bist.

Sprecher*innen-Team

Doris Wolf
doris.wolf[at]hamburg.gruene.de

Markus Heimbach
markus.heimbach[at]hamburg.gruene.de

Einladungs- und Infoliste

Ich möchte regelmäßig eingeladen werden und allgemeine Informationen der LAG erhalten.

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Du bekommst eine E-Mail, die Du nochmals bestätigen musst.

 

 

Mitgliedschaft in der LAG

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Mitglied einer LAG kann jede*r werden, die oder der die Grundsätze der Partei vertritt und nicht Mitglied einer anderen Partei ist. Auf den LAG-Sitzungen werden Teilnahmelisten geführt. Die Aufnahme in die Mitgliederliste erfolgt i.d.R. nach der zweiten Teilnahme. Das LAG-Statut im Wortlaut findest Du hier.
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AK-Kol-Jarok

Der im vergangenen Jahrzehnt bereits signifikant angestiegene Antisemitismus in Deutschland hat im Zusammenhang mit den Verschwörungserzählungen der sog. „Querdenker“ noch einmal deutlich zugenommen. Im Jahr 2020 sind bundesweit 2351 antisemitische Straftaten registriert worden, das ist ein Anstieg von mehr als 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders stark zugenommen haben (seit Beginn der Impfungen gegen Covid-19 Ende 2020) gewalttätige Übergriffen gegen Menschen, die in der Öffentlichkeit als Jüdinnen und Juden erkennbar sind.
Angesichts dieser Entwicklung wollen wir als AK in engem Austausch mit den verschiedenen jüdischen Verbänden und Interessenvertretungen die jüdische Perspektive auf Maßnahmen der Politik formulieren (in den Bereichen Aufklärung und Sensibilisierung, schulische Bildung, Schutzmaßnahmen, Strafverfolgung).
Wir wollen aber auch als Grüne AG sichtbar sein in der jüdischen Community und deutlich machen, dass sich die Grünen für den Schutz der jüdischen Menschen einsetzen (deshalb auch der AK-Name).“

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit ist die jüdische Zuwanderung. Seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine sind bereits einige tausend jüdische Ukrainer*innen nach Deutschland geflohen. Einer Schätzung zufolge leben bis zu 200.000 Jüdinnen und Juden in der Ukraine. Wenn, wie ja leider zu befürchten ist, der Krieg andauert und sich im Land ausweitet, könnten bis zu 100.000 von ihnen fliehen. Da die gesetzliche Grundlage für die Kontingent-Zuwanderung in den 90er-Jahren noch in Kraft ist, ist es sehr wahrscheinlich, dass sie nach Deutschland kommen werden. Das würde bedeuten, dass sich die Zahl der von den jüdischen Gemeinden betreuten Menschen nahezu verdoppelt. Davon würden vor allem die jüdischen Gemeinden in den Großstädten betroffen sein, ganz besonders auch Hamburg. Bei der Integration dieser Menschen werden die Gemeinden Unterstützung von Seiten der Politik (d.i. in Hamburg natürlich der BWFGB-Senat) benötigen.
Ich bin seit Beginn des Krieges dazu im Austausch mit dem Büro von Josef Schuster, dem Präsidenten des Zentralrats der Juden. Ende Februar hatte ich mich sofort an Omid und Ricarda als Bundestagsabgeordnete gewandt, damit sie sich beim Bundesinnenministerium für eine Vereinfachung der Zuwanderungsregelungen für jüdische Vertriebene aus der Ukraine einsetzen, was sie auch getan haben („Ausgegangen war die Initiative von der Grünen-Bundestagsfraktion“,
https://www.juedische-allgemeine.de/unsere-woche/nach-gespraechen-mit-zentralrat-bundesregierung-erleichtert-aufnahme-von-juedischen-fluechtlingen-aus-der-ukraine/).

Mitgliedschaft im AK Kol Jarok

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