Michael Gwosdz

Michael Gwosdz


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Individuelle Anliegen der Bürger*innen liegen Michael Gwosdz sehr am Herzen. Denn er kommt aus der sozialen Arbeit, leitete über zehn Jahre eine Beratungsstelle für Menschen mit ausländischen Berufsabschlüssen. In dieser Arbeit erlebt er jeden Tag, welche Probleme in der aktuellen Rechtslage zwischen Sozialrecht, Aufenthaltsrecht, Berufsrecht auftreten können. Deshalb will sich Michael Gwosdz auf Bundesebene vor allem für zwei Themen einsetzen: Erstens geht es ihm um eine Reform des Sozialrechts, die zum Ziel hat, den Menschen mit seinen Zielen wieder mehr in den Mittelpunkt zu stellen. Fördern statt Sanktionieren soll der Grundsatz sein. Zweitens sieht er, wie notwendig eine Vereinfachung unseres Aufenthaltsrechts ist, zum Beispiel im Wechsel zwischen verschiedenen Aufenthaltstiteln. Bei beiden Themen stehen die rechtlichen und systemischen Vorgaben noch zu oft sinnvollen individuellen Zielen im Weg.

Aktuell vertritt Michael Gwosdz die GRÜNEN als Abgeordneter in der Bürgerschaft, dem Hamburger Landesparlament. Dort ist er als Parlamentarischer Geschäftsführer Mitglied im Fraktionsvorstand und Fachsprecher für die Themen Flucht und Religionspolitik. Als Vorsitzender des Sozialausschusses geht er auch jetzt schon vielen sozialen Fragenstellungen auf den Grund und engagiert sich im Eingabenausschuss für die individuellen Anliegen der Hamburger*innen. Bei den GRÜNEN ist er seit 1994 aktiv und hat schon vielfältige politische Erfahrungen sammeln können: Als einfaches, passives Mitglied, als Mitglied in Kreisvorständen in Erlangen wie in Altona, schon einmal in der Bürgerschaft als Abgeordneter in der schwarz-grünen Zeit, als Schatzmeister und stellvertretender Landesvorsitzender der Hamburger Grünen, in Koalitionsverhandlungsteams war er politisch aktiv und hat dabei immer viel Wert auf seine berufliche Verankerung gelegt.

Michael Gwosdz lebt in Eidelstedt, beobachtet gerne in der dortigen Feldmark und im Niendorfer Gehege Vögel. Wenn die Pandemiesituation es wieder zulässt, freut er sich schon sehr darauf, bei Konzerten in Hamburger Clubs und am Millerntorstadion auch mal auf andere Gedanken zu kommen.