Die heutige Aktuelle Stunde in der Hamburgischen Bürgerschaft steht im Zeichen des Kampfes gegen die Klimakrise und die Folgen von Extremwetterereignissen. Die Überschwemmungen in den europäischen Nachbarländern in den vergangenen Wochen haben erneut deutlich gemacht, dass die Klimakrise keine Pause macht. Hamburg muss sie weiterhin aktiv bekämpfen und sich zugleich wappnen gegen Extremwetter wie Starkregen und Dürren. Konsequenter Klimaschutz und Klimafolgenanpassung sind unerlässlich für ein Leben in Sicherheit.
Dazu Dominik Lorenzen, Vorsitzender der Grünen Fraktion Hamburg: „Es ist noch nicht lange her, dass in unseren Nachbarländern viele Menschen durch Hochwasser und Überflutung alles verloren haben. Mindestens genauso tragisch sind die stillen Auswirkungen der Klimakrise: Jedes Jahr sterben viel zu viele Menschen in den heißen Monaten an extremer Hitze, auch in Hamburg. Für uns ist klar: Wir brauchen Klimaschutz und Klimafolgenanpassung. Hamburg muss sich wappnen – gegen Starkregen, Hochwasser und Dürre. Und die gute Nachricht: Hamburg tut das unter Rot-Grün schon an vielen Stellen. Unsere Stadt wird schrittweise zur Schwammstadt ausgebaut und beugt damit verheerenden Auswirkungen von Starkregen vor. Wir treiben aktiv die Entsiegelung voran und fördern diese seit neuestem sogar auf Privatgrundstücken. Auch gegen die Überflutung wappnen wir uns aktiv und erhöhen die Deiche. Zudem haben wir die extremer werdende Hitze im Blick: Der Hitzeaktionsplan des Senats wird künftig dazu beitragen, dass insbesondere ältere Menschen besser geschützt werden. All das sind keine Kleinigkeiten, sondern Maßnahmen, die im Ernstfall Leben retten. Zugleich ist aber auch ganz klar: Die Klimafolgenanpassung kann noch so vorbildlich aufgestellt sein – wir müssen mit konsequentem Klimaschutz vor allem verhindern, dass es erst gar nicht zu noch heftigeren Fluten und Dürren kommt. Der Klimaschutz von heute ist die allerbeste Versicherung gegen die massiven Schäden von morgen.“


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