Das schiefergedeckte Dach der denkmalgeschützten Villa Mutzenbecher muss saniert werden. Für eine klimafreundliche Modernisierung wird unter anderem das Dach mit Photovoltaik-Modulen ausgestattet, die optisch an Schieferschindeln angelehnt sind und für erneuerbare Energie sorgen. Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen unterstützen die Sanierung des Bildungsortes im Niendorfer Gehege mit 450.000 Euro aus dem Sanierungsfonds Hamburg 2030. Über den gemeinsamen Antrag wird in der kommenden Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft am 12. Februar entschieden.
Dazu Lisa Kern, Wahlkreisabgeordnete für Lokstedt-Niendorf-Schnelsen der Grünen Fraktion Hamburg: „Die Villa Mutzenbecher im Niendorfer Gehege ist ein Bildungsort der besonderen Art: Mit Vorträgen, Ausstellungen und anderen Aktionen werden hier Naturschutz, Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt vermittelt und erlebbar gemacht. Der Verein Werte erleben e. V., der das Gebäude pflegt, leistet einen ganz wichtigen Beitrag für den Erhalt dieser schönen Villa. Zugleich ist das Schieferdach in die Jahre gekommen und benötigt eine grundlegende Sanierung, die die Klimabilanz des denkmalgeschützten Gebäudes erhöhen wird: durch PV-Module, die eine passende Schieferoptik aufweisen und sich damit bruchlos in das Gesamtbild einfügen. Dazu kommen weitere notwendige Baumaßnahmen und der Einbau einer Wärmepumpe. Wir unterstützen die notwendige Sanierung mit 450.000 Euro aus dem Sanierungsfonds, um die wichtige Arbeit des Bildungsortes und den Klimaschutz zu stärken. Orte wie die Villa Mutzenbecher zeigen: Energiewende und Denkmalschutz gehen zusammen und lohnen sich für alle.“
Dazu Marc Schemmel, Wahlkreisabgeordneter für Niendorf der SPD-Fraktion Hamburg: „Die Villa Mutzenbecher mitten im Niendorfer Gehege hat sich als kulturelle Begegnungsstätte und außerschulischer Lernort zu einem wichtigen Anlaufpunkt im Stadtteil entwickelt. Um die historische Villa zu erhalten und die Arbeit des Vereins Werte erleben e. V. zu unterstützen, stellen wir 450.000 Euro aus dem Sanierungsfonds der Bürgerschaft bereit. Mit den geplanten Sanierungsmaßnahmen zeigen wir, wie Denkmal- und Klimaschutz Hand in Hand gehen. Die Villa wird auf erneuerbare Energien umgestellt, erhält denkmalgerechte Solarschindeln und eine moderne Heizungsanlage. Damit wird sie zum Vorzeigeprojekt für eine zukunftsfähige und nachhaltige Transformation.“


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