Gesundheit

Eröffnung der psychiatrischen Schwerpunktambulanz in der Repsoldstraße – Görg: „Obdachlose Menschen mit psychischen Erkrankungen erhalten hier endlich gezielt Unterstützung“

Am 1. April eröffnet die psychiatrische Schwerpunktambulanz in der Repsoldstraße 27. Damit schafft Hamburg ein wichtiges Angebot für psychisch erkrankte, suchtkranke und obdachlose Menschen, die bislang kaum Zugang zu psychiatrischer Versorgung hatten. Im September 2025 wurden in der Repsoldstraße 27 bereits 30 Übergangsplätze für Menschen, die von Sucht und Wohnungslosigkeit betroffen sind, eingerichtet. Die Schwerpunktambulanz ist nun ein weiterer Teil des umfangreichen Hilfs- und Beratungsangebots, das in der Nähe des Hauptbahnhofs entstehen soll.

Dazu Linus Görg, gesundheitspolitischer Sprecher der Grünen Fraktion Hamburg: „Viele obdachlose Menschen leiden unter psychischen Erkrankungen. Bundesweit gibt es bisher jedoch nur sehr wenig Angebote, bei denen sie Hilfe finden können. In Hamburg wollen wir die Versorgung psychisch erkrankter Obdachloser deshalb langfristig verbessern – dafür ist die Eröffnung der Spezialambulanz in der Repsolsdstraße 27 ein wichtiger Schritt. Hier bekommen obdachlose Menschen niedrigschwellige, psychiatrische Unterstützung. Dabei ist das Ziel, nicht nur Symptome zu behandeln, sondern die Ursachen der gesundheitlichen Probleme in den Blick zu nehmen. Außerdem sollen Betroffene in der Repsoldstraße 27 künftig noch viele weitere medizinische, psychosoziale und präventive Behandlungsangebote finden, mit denen wir sicherstellen, dass die Menschen nach der Behandlung nicht allein gelassen werden, sondern langfristig in ein tragfähiges Unterstützungssystem integriert werden. Auch in Zeiten angespannter Haushaltslagen dürfen wir bei der Unterstützung besonders vulnerabler Gruppen nicht sparen. Vielmehr brauchen wir gezielte Investitionen, die den Menschen konkret helfen – besonders rund um den Hauptbahnhof. Solche Angebote kommen nicht nur psychisch erkrankten obdachlosen Menschen zugute, sondern fördern auch eine positive Entwicklung im Umfeld des Hauptbahnhofs.“

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