Das Kfz-Verkehrsaufkommen in Hamburg nimmt kontinuierlich ab. Das geht aus einer Antwort des Senats auf eine Anfrage der Sprecherin für Mobilitätswende der Grünen Bürgerschaftsfraktion, Rosa Domm, hervor. Demnach reduzierte sich zwischen 2000 und 2019 der tägliche Verkehr in der Kernstadt werktags (DTVw) im Schnitt um 10,5 Prozent, in der City sogar um 14,9 Prozent. Auch auf den Stadtstraßen verringerte sich das Kfz-Verkehrsaufkommen um 8,2 Prozent. Insgesamt kann in Hamburg eine Abnahme des Autoverkehrs um 3,5 Prozent verzeichnet werden – trotz steigender Bevölkerungszahlen. Einzig auf den Bundesautobahnen und an den Landesgrenzen gab es erneut eine Steigerung.
Dazu Rosa Domm, Sprecherin für Mobilitätswende der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Die Zahlen bestätigen den Langzeittrend und machen deutlich, dass die Mobilitätswende in voller Fahrt ist. Dass immer mehr Hamburger*innen das Auto stehen lassen, ist ein wichtiger Schritt für die Umwelt, für das Klima und für mehr Lebensqualität. Durch weniger motorisierten Verkehr in der Stadt gewinnen wir alle – mehr Mobilität, mehr Sicherheit, bessere Luft und weniger Lärm. Mit dem Ausbau der Radverkehrs-Infrastruktur und den Angebotsoffensiven des HVV machen wir den Umweltverbund zum Markenzeichen moderner Mobilität. Dazu gehört auch die schrittweise Reduzierung des Autoverkehrs in der Innenstadt, wie es derzeit auf dem Jungfernstieg erlebbar wird. Dass auf den Bundesautobahnen und an den Stadtgrenzen das Verkehrsaufkommen steigt, zeigt aber auch: Wir müssen bei der Mobilitätswende die Metropolregion Hamburg mitdenken und zukunftsfähige Lösungen für den Wirtschaftsverkehr entwickeln.“


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