Hamburg befindet sich inmitten der Mobilitätswende, hin zu einer attraktiven, zuverlässigen sowie inklusiven Mobilität für alle. Bis 2030 sollen 80 Prozent der Wege in Hamburg mit dem Umweltverbund aus öffentlichem Nahverkehr (ÖPNV), Fahrrad und Fußverkehr zurückgelegt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, stärken die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen mit dem Haushalt 2025/26 den Ausbau des nachhaltigen Verkehrs und machen die Infrastruktur der Hansestadt widerstandsfähiger gegenüber Klimaveränderungen. Mit fünf Millionen Euro für einen besseren Schienenersatzverkehr sowie 3,5 Millionen Euro für ein Pilotprojekt zur klimaangepassten Umgestaltung des Bahnhofs Hamburg-Harburg werden weitere wichtige Weichen für die Mobilität von morgen gestellt. Zu den Haushaltsberatungen in der Hamburgischen Bürgerschaft vom 16. bis 18. Dezember legt Rot-Grün insgesamt 16 Sammelanträge vor, die unter dem Titel „Investieren in ein starkes Hamburg von morgen“ über 160 Einzelmaßnahmen abdecken.
Dazu Rosa Domm, Sprecherin für Mobilitätswende und Klimapolitik der Grünen Fraktion Hamburg: „Hamburgs Mobilitätswende ist in vollem Gange: Über eine Million Fahrgäste nutzen ein hvv-Abo, 200.000 Schüler*innen fahren kostenlos mit dem Deutschlandticket und Radrouten sowie Fußwege werden konsequent ausgebaut. Mit dem Haushalt 2025/26 machen wir Hamburgs Mobilität noch klimafreundlicher und attraktiver. Gleichzeitig investieren wir in die Resilienz unserer Infrastruktur gegen die Folgen der Klimakrise. So machen wir den Bahnhof Hamburg-Harburg zum Pilotprojekt mit mehr Bäumen, mehr Schatten, mehr Versickerungsflächen und weiteren Klimamaßnahmen. Dieser Umbau sorgt nicht nur für Abkühlung und besseren Schutz vor Starkregen, sondern auch für eine größere Artenvielfalt. Die Erkenntnisse des Umbaus fließen anschließend in die Planung weiterer Bahnhöfe ein. Zudem verbessern wir den Schienenersatzverkehr und setzen die von Verkehrsbetrieben für Verspätungen erhaltenen Strafzahlungen gezielt ein, um Verspätungsursachen zu beheben. Damit machen wir Hamburgs ÖPNV noch zuverlässiger.“
Dazu Ole Thorben Buschhüter, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Hamburg: „Mit unseren Anträgen zum Doppelhaushalt 2025/26 setzen wir neben den großen Projekten der Koalition – darunter etwa das kostenlose Deutschlandticket für Schülerinnen und Schüler – zusätzliche Akzente für eine moderne und zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur. Wir wollen Verspätungsursachen reduzieren und werden dafür künftig weitere Investitionen anstoßen. So sollen Vertragsstrafen, die von Verkehrsunternehmen aufgrund von Verspätungen entrichtet werden müssen, die sogenannten Pönalen, gezielt für die Behebung von Verspätungsursachen eingesetzt werden – sei es für neue Schieneninfrastruktur, eine verbesserte Signaltechnik oder zusätzliche Fahrzeuge. Auch der Schienenersatzverkehr steht im Fokus dieses Haushalts: Mit zusätzlichen fünf Millionen Euro sorgen wir dafür, dass bei geplanten Bauarbeiten, etwa an der U4-Verlängerung oder Brückenerneuerungen in Volksdorf, verlässliche Alternativen für die Fahrgäste bereitstehen. Bahnhöfe sind zentrale Anlaufstellen des öffentlichen Lebens. Mit einem Pilotprojekt wollen wir dazu beitragen, dass auch diese Orte sich künftig besser gegen Klimaveränderungen behaupten können. Auch der gute Erhalt der Straßeninfrastruktur bleibt ein wichtiges Anliegen von Rot-Grün. Der Rückbau des Berner Heerwegs ist gestoppt, stattdessen werden die Mittel für die Sanierung anderer Straßen, Geh- und Radwege bereitgestellt. Am Straßenbau wird in Hamburg nicht gespart. Gute Straßen sind unverzichtbar für einen reibungslosen Verkehrsfluss und ein qualitativ hochwertiges Straßennetz. Der neue Doppelhaushalt versetzt uns bis Ende 2026 in die Lage, Hamburgs Verkehr fit zu machen – mit einer klimaschonenden, barrierefreien und verlässlichen Infrastruktur, die den Bedürfnissen aller Hamburgerinnen und Hamburger gerecht wird.“
Dazu Ole Thorben Buschhüter, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Hamburg: „Mit unseren Anträgen zum Doppelhaushalt 2025/26 setzen wir neben den großen Projekten der Koalition – darunter etwa das kostenlose Deutschlandticket für Schülerinnen und Schüler – zusätzliche Akzente für eine moderne und zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur. Wir wollen Verspätungsursachen reduzieren und werden dafür künftig weitere Investitionen anstoßen. So sollen Vertragsstrafen, die von Verkehrsunternehmen aufgrund von Verspätungen entrichtet werden müssen, die sogenannten Pönalen, gezielt für die Behebung von Verspätungsursachen eingesetzt werden – sei es für neue Schieneninfrastruktur, eine verbesserte Signaltechnik oder zusätzliche Fahrzeuge. Auch der Schienenersatzverkehr steht im Fokus dieses Haushalts: Mit zusätzlichen fünf Millionen Euro sorgen wir dafür, dass bei geplanten Bauarbeiten, etwa an der U4-Verlängerung oder Brückenerneuerungen in Volksdorf, verlässliche Alternativen für die Fahrgäste bereitstehen. Bahnhöfe sind zentrale Anlaufstellen des öffentlichen Lebens. Mit einem Pilotprojekt wollen wir dazu beitragen, dass auch diese Orte sich künftig besser gegen Klimaveränderungen behaupten können. Auch der gute Erhalt der Straßeninfrastruktur bleibt ein wichtiges Anliegen von Rot-Grün. Der Rückbau des Berner Heerwegs ist gestoppt, stattdessen werden die Mittel für die Sanierung anderer Straßen, Geh- und Radwege bereitgestellt. Am Straßenbau wird in Hamburg nicht gespart. Gute Straßen sind unverzichtbar für einen reibungslosen Verkehrsfluss und ein qualitativ hochwertiges Straßennetz. Der neue Doppelhaushalt versetzt uns bis Ende 2026 in die Lage, Hamburgs Verkehr fit zu machen – mit einer klimaschonenden, barrierefreien und verlässlichen Infrastruktur, die den Bedürfnissen aller Hamburgerinnen und Hamburger gerecht wird.“
Ausgewählte Schwerpunkte des rot-grünen Antragspaketes zum Hamburger Doppelhaushalt 2025/26
Verbesserung des Schienenersatzverkehrs
Für den Schienenersatzverkehr (SEV) stellen wir im Jahr 2025 fünf Millionen Euro bereit. Diese Mittel ermöglichen eine zuverlässigere Organisation und Umsetzung von Ersatzverkehren während Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen im Schnellbahnnetz. Beispielprojekte sind der Austausch von Brücken bei Volksdorf und die Arbeiten an der U4-Verlängerung auf die Horner Geest. So sorgen wir dafür, dass die Menschen in Hamburg trotz Bauarbeiten sicher und komfortabel unterwegs bleiben.
Strafzahlungen für Verspätungen zielgerichtet nutzen
Strafzahlungen der Verkehrsunternehmen bei Verspätungen und Ausfällen (Pönalen) werden künftig gezielt für die Verbesserung der Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit im Nahverkehr eingesetzt. Mit diesen Mitteln fördern wir den Ausbau von Weichen und Signalanlagen, zusätzliche Fahrzeuge, bessere Fahrgastinformationen und hochwertigen Schienenersatzverkehr bei Baustellen. Das Ergebnis: ein spürbar zuverlässigerer und attraktiverer ÖPNV für die Menschen in Hamburg.
Klimaresiliente Bahnhöfe für Hamburg
Mit 3,5 Millionen Euro investieren wir in ein Pilotprojekt zur Klimaanpassung am Fern- und Regionalbahnhof Hamburg-Harburg. Ziel ist es, das Bahnhofsumfeld durch Maßnahmen wie Entsiegelung, Baumpflanzungen und Verschattungen widerstandsfähiger gegen Extremwetterereignisse zu machen. Diese Elemente sorgen für Abkühlung, schützen vor Starkregen (Schwammstadt-Prinzip) und fördern gleichzeitig die lokale Biodiversität. Die Erkenntnisse aus dem Projekt sollen in die Planung weiterer Bahnhöfe einfließen.


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