Das in finanzielle Schieflage geratene Jugenderholungsheim Puan Klent auf Sylt kann bestehen bleiben. Darauf haben sich die Stadt Hamburg und der vorläufige Insolvenzverwalter verständigt. Künftig soll eine neue professionalisierte Geschäftsführung die wirtschaftlichen Geschicke von Puan Klent leiten – eine zentrale Voraussetzung, um den Insolvenzantrag zurückzuziehen und die wirtschaftliche und bauliche Sanierung anzugehen.
Dazu Christiane Blömeke, stellvertretende Vorsitzende der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Viele Hamburgerinnen und Hamburger verbinden mit Puan Klent schöne Erinnerungen – ich im Übrigen auch. Deshalb war die Nachricht von der drohenden Insolvenz für viele ein kleiner Schock. Nun konnte die drohende Schließung durch eine Finanzspritze aus der Sozialbehörde und durch viele private Spenderinnen und Spender verhindert werden. Das zeigt einmal mehr das außerordentliche Engagement der Hamburgerinnen und Hamburger, wenn es darum geht, in Notlagen die Taschen zu öffnen. Jetzt heißt es für Puan Klent, ein zukunftsfähiges Konzept zu erarbeiten, damit auch noch viele weitere Genrationen diesen schönen Ort erleben können.“
Dazu Uwe Lohmann, familienpolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Das ist eine tolle Nachricht vor allem für Hamburgs Kinder und Eltern. Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, die drohende Schließung abzuwenden. Unser Dank geht an alle Akteure, die sich in den vergangenen Wochen für den Erhalt des traditionsreichen Erholungsheims eingesetzt haben. Wir alle wünschen uns, dass Puan Klent wirtschaftlich nun rasch wieder auf die Füße kommt. Mit der neuen professionalisierten Organisationsstruktur ist dafür ein Anfang gemacht – auch damit die Chance auf Bundesmittel für die dringenden baulichen Sanierungen genutzt werden kann. Wir werden das politisch weiter eng begleiten.“


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