Dazu Mareike Engels, sozialpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion:
„Uns ist es wichtig, in ganz Hamburg Begegnungsorte zu schaffen. Nur so können Vorurteile abgebaut, Freundschaften geschlossen und Hilfsgemeinschaften gebildet werden. Auch Gruppenaktivitäten brauchen fast immer einen Ort, an dem sie sich treffen oder Angebote machen können. Das ist enorm wichtig für den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt. Das Park Café im Lutherpark kann nun zu einem solchen offenen Begegnungsort ausgebaut werden und das ist eine tolle Nachricht! Über das Engagement der Lawaetz-Stiftung auf dem Gelände insgesamt bin ich dankbar. Ich bin zuversichtlich, dass das Park Café für den Zusammenhalt in Bahrenfeld eine gute Rolle spielen wird.“
Dazu Martina Friederichs, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bürgerschaftsfraktion:
„Es ist uns ein großes Anliegen, im Quartier am Lutherpark vielfältige Möglichkeiten der Begegnung und des Austausches zu schaffen, dies gilt gerade auch für zusätzliche, ehrenamtliche Angebote mit Geflüchteten und für Geflüchtete. Dafür ist das Park Café der ideale Ort. Ich freue mich, dass wir die Lawaetz-Stiftung jetzt beim Um- und Ausbau der Begegnungsstätte unterstützen können.“
Hintergrund zum Integrationsfonds:
Mit dem von der Bürgerschaft auf Initiative von SPD und Grünen beschlossenen Integrationsfonds soll die haupt- und ehrenamtliche Integrationsarbeit gezielt verstärkt und weiter ausgebaut werden. Dieses Förderinstrument wird dabei mithelfen, die Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund in Hamburg im Sinne guter Nachbarschaft voranzutreiben. Die Mittel sollen für Maßnahmen und Zuweisungen, die integrationsfördernde Angebote für Geflüchtete beinhalten, ausgegeben werden. Es stehen sieben Millionen Euro im Haushalt 2016 zur Verfügung. Die Mittel sind übertragbar. Zugleich wurde ein neues zentrales Programm „Hamburger Integrationsfonds – investiv“ mit einem Mittelvolumen von drei Millionen Euro für investive Maßnahmen geschaffen. Damit gibt es ein zusätzliches Förderinstrument, das in der aktuellen Startphase zahlreicher Integrationsprojekte helfen soll, wichtige Projekte zu unterstützen. Das Ziel sind dabei immer dauerhaft tragfähige und nachhaltige Strukturen in den Regelsystemen unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Aufgrund der grundlegenden Bedeutung soll die Bürgerschaft solche Förderentscheidungen selbst treffen, um politische Akzente bei der Umsetzung der Integrationspolitik setzen zu können. Der Hamburger Integrationsfonds soll tragfähige Strukturen in den Nachbarschaften unterstützen und die Sozialräume sowie landesweit wichtige oder pilotartige Integrationsprojekte stärken.


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