Kehrwiederbecher

Coffee to go and go and go… Der Kehrwiederbecher macht’s möglich

Etwa 165.000 Coffee-to-go-Becher landen in Hamburg täglich im Müll. Wir packen dieses Ressourcenproblem an und haben gemeinsam mit Hamburgs Kaffeemacherinnen und Kaffeemachern ein hamburgweites und anbieterübergreifendes Mehrwegsystem für Coffee-to-go-Becher entwickelt: den Kehrwiederbecher. Ein erster spürbarer Schritt ist bereits getan. Im November 2017 ist die KEHR.WIEDER-Kampagne gestartet, an der mehr als 250 Filialen von elf großen Hamburger Kaffeeunternehmen teilnehmen. In diesen Cafés gibt es einen Preisrabatt von 10 bis 30 Cent, wenn man seinen Becher selber mitbringt.

Der wiederverwendbare Kehrwiederbecher schont die Umwelt und soll den Pappbechermüll erheblich reduzieren. Um den Mehrwegpfandbecher alltagstauglich zu machen, brauchen wir ein großes Netz an Aus- und Rückgabestellen. Nur wenn die Kundinnen und Kunden den Becher an ganz unterschiedlichen Stellen befüllen und zurückgeben können, kann sich dieser auch durchsetzen. Dabei muss auch die Logistik durchdacht sein, etwa mit einem Pfandbon wie bei einem Getränkeautomaten oder mit einer Verrechnung via Smartphone-App. Eine breite Allianz für den hamburgweiten Mehrwegbecher ist deshalb die Voraussetzung für eine Lösung, die alle tragen können. Hierzu gab es bereits erste Gespräche mit großen Unternehmen und auch mit kleineren Anbietern. Nachdem wir im März in der Bürgerschaft den Senat mit der Einführung eines solchen Systems beauftragt haben, ist in einem ersten Schritt die KEHR.WIEDER-Kampagne im November 2017 gestartet. Bei 250 Filialen von elf großen Hamburger Kaffeeunternehmen erhalten Kunden einen Preisrabatt von 10 bis 30 Cent, wenn sie ihren Becher selber mitbringen.

Unsere umweltpolitische Sprecherin Ulrike Sparr sagt dazu: „Die Umwelt schonen und Geld sparen – bei dieser Aktion gibt es nur Gewinner. Und sie ist ein wichtiger Schritt, um die zunehmende Vermüllung durch Einwegbecher zu reduzieren. Es ist eine kleine Maßnahme, die eine große Wirkungskraft erzielen kann und es wäre toll, wenn sich viele Hamburger daran beteiligen würden.“

Mit diesem Antrag hat das ganze übrigens seinen parlamentarischen Lauf genommen.

Über den weiteren Fortschritt des Kehrwiederbechers auf seinem Weg in den Hamburger Alltag informieren wir an dieser Stelle.

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