Die Fahrpreise des Hamburger Verkehrsverbunds (HVV) sollen sich zum nächsten Fahrplanwechsel im Dezember um höchstens 1,8 Prozent erhöhen, wie der HVV heute bekannt gab. Damit sollen sie nicht stärker steigen als die Inflationsrate. Die Fahrkarten sind für einige Gruppen von der Preiserhöhung ausgenommen.
Dazu Anjes Tjarks, Vorsitzender der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Wir wollen, dass die Hamburgerinnen und Hamburger mit dem öffentlichen Nahverkehr sicher, schnell und komfortabel ihre Ziele erreichen. Dabei ist klar: Ein guter öffentlicher Nahverkehr kostet Geld. Wir Grüne fordern deswegen schon lange, dass die Stadt mehr Steuergeld für den ÖPNV in die Hand nimmt. Dies ist mit der Angebotsoffensive und den deutlichen Taktverbesserungen, an denen auch weiter unter Hochdruck gearbeitet wird, bereits gelungen. Umso wichtiger ist es, dass wir jetzt nach den Verbesserungen bei der Seniorenkarte und dem Beschluss für ein Azubiticket auch bei den allgemeinen Fahrpreisen eine Trendwende erreichen. Die Ankündigung, die Fahrpreise nur entlang der Inflationsrate zu erhöhen, bedeutet, dass die allgemeinen Fahrpreise im Vergleich zur allgemeinen Teuerung und der Gehaltsentwicklung auf gleichem Niveau bleiben. Für uns ist wichtig, dass dies dauerhaft der Fall ist und wir dauerhaft mehr Steuermittel in den HVV investieren. Es ist eine weitere gute Nachricht, dass die Fahrkartenpreise für Kinder, Studierende, Seniorinnen und Senioren sowie Auszubildende sich nicht erhöhen und wir diese Personengruppen damit gezielt entlasten. Mit so einem Gesamtpaket können wir eine Verkehrswende für Hamburg erreichen, die die Hamburgerinnen und Hamburger mitnimmt und dem Klimaschutz gerecht wird.“


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