Mobilität

Machbarkeitsstudie für Bahnstrecke Bergedorf-Geesthacht: „Zügig in Planungen einsteigen“

Schon seit mehreren Jahren ist eine mögliche Reaktivierung der Bahnstrecke Bergedorf-Geesthacht im Gespräch. Im Rot-Grünen Koalitionsvertrag ist dies als ein Projekt festgehalten worden, das aus Hamburg – bei entsprechenden Bemühungen Schleswig-Holsteins – begleitet wird. Laut der heute im Zusammenarbeitsausschuss der Länder diskutierten Studie hat die Reaktivierung der bereits vorhandenen Bahnstrecke viele Vorteile. Die Grüne Bürgerschaftsfraktion sieht darin eine Stärkung des ÖPNV. Zudem wäre der umweltschonende Betrieb der Bahn ein Gewinn für die gesamte Region.

Dazu Jennifer Jasberg, Fraktionsvorsitzende der Grünen Bürgerschaftsfraktion und Grüne Obfrau im Zusammenarbeitsausschuss: „Es ist eine sehr gute Nachricht, dass sich die Machbarkeitsstudie so positiv für eine Reaktivierung der Bahnstrecke ausspricht. Dadurch kann der Verkehr auf einer stark frequentierten Strecke auf öffentliche Verkehrsmittel umgeleitet werden – und trägt so zum Umwelt- und Klimaschutz bei.

Hamburg und Schleswig-Holstein werden von vielen Menschen als eine Metropolregion erlebt und die Bahnstrecke Bergedorf-Geesthacht könnte dem weiteren Zusammenwachsen einen großen Schub geben. Durch feste P&R-Parkplätze sowie einen regelmäßigen Takt können beide Bundesländer effektiv verbunden werden und den wachsenden Bevölkerungszahlen begegnen. Wir werden unser Nachbarland tatkräftig darin unterstützen, diese Ergebnisse zum Anlass zu nehmen, zügig in weitere Planungen einzusteigen. Die standardisierte Bewertung der Förderfähigkeit sollte alsbald die Grundlage liefern, um gemeinsam über die zu erwartenden Kosten sprechen zu können.“

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