In der aktuellen Stunde der Bürgerschaft wird heute das Thema Wärmewende mit Blick auf eine klima- und sozialgerechte Energiepolitik debattiert. Die Grüne Bürgerschaftsfraktion sieht in der Dekarbonisierung der Wärmeversorgung und der Konzentration auf grüne Wasserstoffproduktion einen zukunftsweisenden Weg, Hamburg klimaneutral, nachhaltig und innovativ aufzustellen.
Dazu Johannes Müller, Sprecher für Energiepolitik und Innovation der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Die rot-grüne Koalition liefert den im Klimaschutzgesetz versprochenen Kohleausstieg noch vor 2030. Mit der Abschaltung des Kohlekraftwerks in Moorburg und den Plänen für einen ‚Green Energy Hub‘ mit Elektrolyseur stellt Hamburg die Weichen, Klimapolitik und Hafenindustrie zu verbinden und zukunftsfähig zu machen.
Die Stilllegung des Kohlekraftwerks Moorburg ist ein Erfolg der klimagerechten Energiepolitik des Rot-Grünen Senates. Wir haben uns als Grüne stets dafür eingesetzt, keine fossile Kohlewärme aus Moorburg in das städtische Fernwärmenetz einzuspeisen und dessen Fortbestand somit künstlich zu verlängern. Stattdessen gehen wir mit dem geplanten ‚Energiepark Hafen‘ konsequent den Weg der Dekarbonisierung von Hamburgs Wärmeversorgung. Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit sind uns dabei gerade aus sozialer Verantwortung besonders wichtig.
Gleichzeitig steigen wir mit der grünen Wasserstoffproduktion in die Premium-Klasse der Energieträger ein und machen so die Hamburgische Schwerindustrie Stück für Stück klimaneutral. Die Abwärme daraus kommt wiederum der kostengünstigen Wärmeversorgung der Hamburg*innen zugute.“


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