Dr. Max Plog wurde im Rahmen der heutigen Sitzung der Bürgerschaft zum stellvertretenden Richter am Hamburgischen Verfassungsgericht gewählt. Nach dem Studium und einer Promotion im Verfassungsrecht in Berlin arbeitete er ab 2007 zunächst als Richter in der Verwaltungsgerichtsbarkeit in Niedersachsen und ist seit 2017 in Hamburg tätig. Im Jahr 2018 übernahm er das Amt des Pressesprechers der Verwaltungsgerichte Hamburg. Neben seiner richterlichen Tätigkeit engagierte er sich sowohl für die Ausbildung des juristischen Nachwuchses als auch für die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit. Die Grüne Fraktion begrüßt seine Wahl ausdrücklich.
Dazu Lena Zagst, Sprecherin für Justizpolitik und Verfassung sowie stellvertretende Vorsitze der Grünen Fraktion Hamburg: „Ich gratuliere Dr. Max Plog sehr herzlich zur Wahl als stellvertretender Richter am Hamburgischen Verfassungsgericht. Mit ihm bekommt das Hamburgische Verfassungsgericht einen versierten Richter, der die Hamburgische Justiz gut kennt und auch für sein Engagement darüber hinaus bekannt ist. Als Pressesprecher der Verwaltungsgerichte hat er zudem bewiesen, dass er komplexe Entscheidungen verständlich vermitteln kann. Mit diesen Erfahrungswerten ist er für die Position hervorragend geeignet. Ich wünsche ihm viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe.“


Neuste Artikel
Energie Energiepolitik
Für mehr Wärmepumpen – Rot-Grün stellt sechs Millionen Euro zusätzlich für Heizungsförderung bereit
Die Nachfrage nach Wärmepumpen in Hamburg ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Dieser positive Trend wird durch das Hamburger Heizungsförderungsprogramm besonders unterstützt. Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen planen nun eine Aufstockung des Hamburger Fördertopfes um sechs Millionen Euro bis Ende des Jahres. Ab 2027 soll das Förderprogramm zudem an die geänderten Rahmenbedingungen im…
Wahlen
Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin / Storm: „Hochpolarisierte Wahlkämpfe mit einer Chance auf stabile Regierungskoalitionen“
Bei der heutigen Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern zeichnet sich ab, dass BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN aller Voraussicht nach erneut in den Schweriner Landtag gewählt wurden. Wie in Sachsen-Anhalt liegt die AfD hier zum aktuellen Zeitpunkt vorn. Auch in Berlin wurde heute gewählt. Hier ist die LINKE die Wahlgewinnerin. Dazu Selina Storm, Landesvorsitzende der GRÜNEN Hamburg: „Ich freue…
Fraktionsvorstand
Vorschläge der CDU – Gwosdz: „Wir brauchen beim Kampf gegen Antisemitismus eine wirksame, überparteiliche Linie statt politischer Profilierung“
Der Kampf gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Die demokratischen Fraktionen haben sich aus gutem Grund dazu entschieden, das überparteiliche Amt der Hamburger Antisemitismusbeauftragten zu schaffen, deren zentrale Aufgabe die Weiterentwicklung der Landessstrategie ist. Die Grüne Fraktion warnt daher mit Blick auf die heute vorgestellten Impulse der Hamburger CDU…
Ähnliche Artikel
Justiz
Mehr Flexibilität für die Hamburger Richterschaft – Rot-Grün will Ruhestandsregelungen anpassen
Für die Hamburger Richterschaft soll der Eintritt in den Ruhestand künftig flexibler gestaltet werden. Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen wollen dafür die Regelungen im Hamburgischen Richtergesetz an die bereits seit 2009 geltenden Möglichkeiten für Beamt*innen angleichen. Künftig soll es unter bestimmten Voraussetzungen möglich sein, den Ruhestand freiwillig um bis zu drei Jahre hinauszuschieben und…
Justiz
Sexuelle Selbstbestimmung – Zagst: Bundesrat sendet starkes Signal für besseren Schutz vor sexualisierter und patriarchaler Gewalt
Der Bundesrat hat heute den Bundesratsinitiativen für ein konsensbasiertes Sexualstrafrecht nach dem Grundsatz „Nur Ja heißt Ja“ sowie für die stärkere Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Motive bei Tötungsdelikten zugestimmt. Die Grüne Fraktion Hamburg begrüßt diese Entscheidungen außerordentlich und sieht darin ein wichtiges Signal für einen besseren Schutz vor sexualisierter und patriarchaler Gewalt. Dazu Lena Zagst, rechtspolitische Sprecherin der…
Justiz
Bei häuslicher Gewalt – Einfacherer Ausstieg aus dem gemeinsamen Mietvertrag
Der gemeinsame Mietvertrag bedeutet für Betroffene von häuslicher Gewalt zusätzliches Leid: Sie bleiben häufig auch nach dem Auszug abhängig von ihren gewalttätigen Partnern und müssen langwierige Gerichtsverfahren durchstehen. Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen setzen sich deshalb für einen einfacheren Ausstieg aus gemeinsamen Mietverträgen in Fällen häuslicher Gewalt ein. Betroffenen wird so ein klarer Neuanfang…