Stadtentwicklung

Sauberkeitsoffensive: Kein spürbarer Einfluss auf Hamburgs Mieten

Zur aktuellen Diskussion um die geplante Sauberkeitsoffensive erklären Olaf Duge, wohnungspolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion, und Monika Schaal, umweltpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion:
„Wohnen in Hamburg muss bezahlbar sein. Daran arbeitet Rot-Grün mit Hochdruck, unter anderem mit 3.000 Sozialwohnungen, die wir im vergangenen Jahr gefördert haben. Es ist aber grober Unfug, die geplante Reinigungsgebühr für die Wohnkosten in Hamburg verantwortlich zu machen. Gerade Mieterinnen und Mieter werden die zusätzlichen Kosten kaum spüren – wohl aber den deutlich saubereren öffentlichen Raum. Bei einem Mehrfamilienhaus mit 30 Frontmetern und 10 Parteien betragen die Kosten laut Planungen monatlich rund 1,80 Euro pro Haushalt – weniger als ein kleiner Kaffee zum Mitnehmen.“

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