Die Kunsteis- und Radrennbahn in Stellingen musste kürzlich aufgrund massiver Schäden am 30 Jahre alten Membrandach aus Sicherheitsgründen schließen. Die Sanierung ist aus technischer und wirtschaftlicher Perspektive nicht sinnvoll. Um eine Übergangsmöglichkeit für die Sportler*innen zu schaffen und eine neue Sportstätte in Stellingen anzustoßen, bringen die Regierungsfraktionen nun bis zu 125.000 Euro aus dem Sanierungsfonds Hamburg 2030 auf den Weg. Über den rot-grünen Antrag entscheidet die Hamburgische Bürgerschaft am 8. Oktober.
Dazu Alske Freter, Abgeordnete der Grünen Fraktion Hamburg und Mitglied im Sportausschuss der Bürgerschaft: „Die Eis- und Radrennbahn Stellingen ist seit Jahrzehnten ein Herzstück der Hamburger Sportlandschaft und ein beliebter Ort für den Breiten- und Leistungssport. Mit 125.000 Euro leisten wir unseren Beitrag dafür, dass das auch so bleibt. Kurzfristig wollen wir mit dieser Investition eine gute Übergangslösung schaffen für die Schulen, Vereine sowie alle Menschen, die gern in ihrer Freizeit die Eis- und Radrennbahn besuchen. Langfristig legen wir den Grundstein für einen Neubau: Ein moderner Sportpark, der sowohl den Anforderungen des Leistungssports als auch den Bedürfnissen von Schulen und Hobbysportler*innen gerecht wird und dabei konsequent das Klima schont. Hamburg zeigt damit, dass Sportförderung und Klimaschutz Hand in Hand gehen können – ein echtes Leuchtturmprojekt für die Active City!“
Dazu Juliane Timmermann, sportpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Hamburg: „In Stellingen befindet sich einer der zentralen Orte für Eis-, Rad- und Breitensport in unserer Stadt. Dass die Eis- und Radrennbahn aus Sicherheitsgründen schließen musste, war daher eine schwere Entscheidung. Uns ist klar, dass die zahlreichen Nutzer:innen aus Sportvereinen, Schulen und dem öffentlichen Schlittschuhlauf neben kurzfristigen Alternativen auch langfristige Planungssicherheit brauchen. Wir prüfen daher, wie wir mit investiven Mitteln aus dem Sanierungsfonds eine mobile, nach Möglichkeit wettkampftaugliche, Eisfläche zusätzlich zu den Ausweichflächen in Farmsen und Planten un Blomen zur Verfügung stellen können. Gleichzeitig treiben wir die Planung eines nachhaltigen und langfristigen Ersatzbaus vor Ort voran. Es braucht jetzt eine zuverlässige und schnelle Lösung für die Sportler:innen – mit dem Antrag gehen wir einen wichtigen Schritt.“
Den Antrag zur Pressemitteilung finden Sie hier.


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