In ihrer heutigen Aktuellen Stunde widmet sich die Hamburgische Bürgerschaft dem Ausgang des Referendums zu Olympischen und Paralympischen Spielen. Für die Grüne Fraktion steht fest: Auch ohne Olympia-Rückenwind wird Rot-Grün die richtigen Weichen stellen und weiterhin mit voller Kraft für eine gute Zukunft Hamburgs arbeiten.
Dazu Sina Imhof, Vorsitzende der Grünen Fraktion Hamburg: „Die Menschen in Hamburg haben sich gegen Olympische und Paralympische Spiele ausgesprochen. In einer lebendigen Demokratie wird diskutiert, abgewogen, widersprochen, und am Ende selbstbestimmt entschieden. Diese Entscheidung verdient Respekt – auch und gerade dann, wenn man sich einen anderen Ausgang gewünscht hätte. Dass sich so viele Menschen in den vergangenen Wochen an diesem Dialog und am Referendum beteiligt haben, ist ein starkes Zeichen für die Demokratie in unserer Stadt. Wir sagen klar: Die Spiele wären eine Chance für Hamburg gewesen. Olympia hätte zusätzliches Geld nach Hamburg gebracht, was gerade mit Blick auf eine schwächelnde deutsche Wirtschaft und öffentliche Haushalte, die unter Druck stehen, ins Gewicht fällt. Olympia hätte einiges einfacher gemacht und für eine schnellere, verbindlichere Umsetzung wichtiger Projekte gesorgt. Nun gilt es umso mehr, die richtigen Prioritäten zu setzen und unsere Politik konsequent weiter zu gestalten, wenngleich es an der ein oder anderen Stelle nicht so schnell gehen wird wie mit dem Olympia-Booster. Eines steht dabei fest: Wir haben einen langfristigen Plan für Hamburg, den wir gemeinsam im Koalitionsvertrag festgeschrieben haben. Wir werden diesen Plan auch ohne olympischen Rückenwind mit voller Kraft verfolgen und für eine gute Zukunft unserer Stadt arbeiten: für bezahlbares Wohnen, den Ausbau von Bus und Bahn, die Stärkung des Hamburger Sports, mehr Barrierefreiheit, Klimaneutralität und eine erfolgreiche Wirtschaft.“


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