Queer

Aktionsplan „Hamburg l(i)ebt vielfältig“ – Hector: „Ein wichtiges Instrument gegen Diskriminierung und Ausgrenzung“

Der Hamburger Senat hat heute den fortgeschriebenen Aktionsplan „Hamburg l(i)ebt vielfältig“ vorgelegt. Der Aktionsplan ist ein wichtiges Instrument zur Umsetzung rechtlicher Gleichstellung, zur gemeinsamen Bekämpfung von Diskriminierung und Förderung gesellschaftlicher Akzeptanz queerer Menschen. Bereits 2017 hatte der Senat einen ersten Aktionsplan beschlossen. Die Grüne Fraktion Hamburg freut sich sehr über die Fortführung und Weiterentwicklung des erfolgreichen Instruments: Gerade in Zeiten zunehmender Diskriminierung und Hasskriminalität ist die Förderung einer vielfältigen Gesellschaft von hoher Bedeutung.

Dazu Adrian Hector, Sprecher für geschlechtliche Vielfalt der Grünen Fraktion Hamburg: „Queere Menschen erleben im Alltag immer wieder Ausgrenzung, Diskriminierung, Vorurteile und Gewalt. Hier setzt der Aktionsplan des Hamburger Senats an, der bereits in der Vergangenheit die Bedürfnisse der Betroffenen in den Blick genommen und die Vielfalt in unserer Stadt gestärkt hat. Dass der Senat diesen Plan nun fortschreibt, ist ein wichtiger Schritt, gerade in Zeiten zunehmender Diskriminierung und Hasskriminalität. Die neuen Vorhaben fördern die Akzeptanz und Gleichberechtigung und sorgen dafür, dass die Anliegen und Themen der LSBTIQ*-Community systematisch und strukturell in allen gesellschaftlichen Bereichen verankert werden. Ein Fokus liegt dabei auf der diskriminierungsfreien Teilhabe von trans- und intergeschlechtlichen Menschen, beispielsweise in den Bereichen Bildung, Pflege und Sport. Hamburg leistet mit der Weiterentwicklung des Aktionsplans einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen die Ausgrenzung dieser Menschen und setzt damit ein wichtiges Signal: Hier soll jeder Mensch sicher und frei leben können. Eine vielfältige Gesellschaft verdient vielfältige Formen der Unterstützung und Anerkennung. Höchste Zeit also, dass die Bundesregierung das diskriminierende Transsexuellengesetz endlich durch ein echtes Selbstbestimmungsgesetz ersetzt.“

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