Die Hamburgische Bürgerschaft debattiert in ihrer heutigen Sitzung über ein mögliches Naturkundemuseum. Die Grüne Fraktion hat bereits Anfang der Woche klargemacht, dass sie sich für die Umsetzung des Staatsvertrags und eine gute Lösung für Hamburg einsetzt. Dass die CDU-Fraktion keine eigenen Inhalte für ihre eigene Debatte anmeldet, sagt viel über den programmatischen Zustand der Hamburger Christdemokratie aus.
Dazu Michael Gwosdz, Vorsitzender der Grünen Fraktion Hamburg: „Hamburg besitzt große und wertvolle naturkundlichen Sammlungen. Sie gehören angemessen gesichert, beforscht und präsentiert. Die Bürgerschaft hat dazu 2021 einen Staatsvertrag geschlossen und zu dieser Verpflichtung stehen wir. Wir brauchen für das Leibniz-Institut für Biodiversität und das damit verbundene Naturkundemuseum eine Lösung, die den Auftrag des Staatsvertrags erfüllt. Dafür brauchen wir belastbare Zahlen, sorgfältige Prüfungen und müssen dann gemeinsam abwägen, sobald alles auf dem Tisch liegt. Dass die CDU-Fraktion nun voll auf Angriff geht, statt eigene Inhalte für die Zukunft unserer Stadt in einer angespannten Haushaltslage zu präsentieren, sagt viel aus über ihren programmatischen Zustand. Ziel guter Politik sollte es immer sein, das Bestmögliche für die die Menschen in dieser Stadt herauszuholen und ihnen eine sichere und stabile Zukunft zu ermöglichen. Wir stehen zu unseren Verpflichtungen und suchen gemeinsam mit unserem Koalitionspartner die beste Lösung für Hamburg.“


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