Corona

AstraZeneca-Impfungen teilweise ausgesetzt: „Individuell beraten, eigenverantwortliche Entscheidungen ermöglichen“

Die Gesundheitsminister*innen von Bund und Ländern haben beschlossen, den Corona-Impfstoff von AstraZeneca nur noch für Personen älter als 60 Jahre ohne Einschränkungen einzusetzen. Demnach sollen Impfungen von jüngeren Personen der Prioritätsgruppen eins und zwei nur noch nach sorgfältiger ärztlicher Beratung und individueller Risikoanalyse fortgesetzt werden. Damit folgen die Gesundheitsminister*innen der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO). In Hamburg sollen unter 60-jährige aktuell nur noch den Impfstoff von Biontech bekommen, bestehende Termine bleiben bestehen.

Dazu Gudrun Schittek, gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Die Entscheidung ist ein schwerer Rückschlag für die Impfkampagne in Deutschland. Mitten in der dritten Welle müssen viele Menschen jetzt noch länger auf ein Impfangebot warten. Wir brauchen dringend eine genauere fachliche Bewertung des Impfstoffs und sollten bei seinem Einsatz auf individuelle ärztliche Beratung und Risikoabwägung setzen. Die Entscheidung für oder gegen eine Impfung sollte nach dieser Abwägung eigenverantwortlich getroffen werden können. Der AstraZeneca Impfstoff ist weiterhin ein elementarer Teil der Impfkampagne im Kampf gegen die Coronapandemie.“

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