Stadtentwicklung

Elbtower: Ein neues Stadttor – hanseatisch und dynamisch zugleich

Der Entwurf und das Konzept für das dritthöchste Gebäude Deutschlands – den „Hamburger Elbtower“ –wurde heute vorgestellt. Die Grünen heben vor allem das hohe Maß an energetischer Nachhaltigkeit des Gebäudes hervor und sehen den Standort an den Elbbrücken als einzig gute Möglichkeit für ein solches Vorhaben in Hamburg. Prinzipiell unterstützen wir Grüne eine Höhenentwicklung und Verdichtung im Inneren der Stadt, denn sie bewahrt uns davor, in die wichtigen Grünräume gehen zu müssen.

Dazu Olaf Duge, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Hamburg traut sich was – an dem einzigen Ort, der ein solches Gebäude stadträumlich zulässt. Wir haben immer gesagt: Wenn überhaupt ein solches Gebäude, dann nur an den Elbbrücken. Der Entwurf von Chipperfield ist in seiner Formsprache zurückhaltend und entwickelt zugleich eine Dynamik, die aus den unterschiedlichen Perspektiven ein jeweils anderes Bild erzeugt. Für die Grünen ist mit dem Platin-Standard ein hohes Maß an energetischer Nachhaltigkeit unabdingbar – und dies wird hier gewährleistet. Dieses Gebäude gefährdet nicht die Stadtsilhouette des Zentrums von Hamburg, welche durch die Kirchtürme geprägt ist. Zugleich bildet es mit der Elbphilharmonie einen harmonischen städtebaulichen Kontext. Einerseits ein Abschluss der Hafencity, anderseits ein Auftakt für die Entwicklung in den Hamburger Osten – Hamburg bekommt ein neues Stadttor, das auch ein Tor zur Welt sein kann, aber nicht muss.“

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