Über die Sommerferien wurde es bereits deutlich: Die von Rot-Grün initiierte Angebotsoffensive bei den Kundenzentren greift. In der gestrigen Bürgerschaft erläuterte der Senat nun die weiteren Schritte für noch mehr Servicequalität.
Dazu Anna Gallina, Fachsprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion für Bezirke: „Das Warten hat ein Ende: Durch unseren 11-Punkte-Plan wurden die Wartezeiten bei der Terminvergabe deutlich verkürzt. In den meisten Kundenzentren bekommt man jetzt spontan innerhalb von zwei Tagen einen Termin, oftmals schon am selben Tag – auch dank dem Einsatz vieler engagierter, auch neuer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die geplanten neuen Öffnungszeiten von 7-19 Uhr orientieren sich an den Lebens- und Arbeitsrealitäten der berufstätigen Hamburgerinnen und Hamburger, was von den ersten Kundenzentren bereits umgesetzt ist. Die Menschen in Hamburg erwarten völlig zu Recht eine bürgernahe und erreichbare Verwaltung, besonders bei Meldeangelegenheiten. Wir sind froh, dass wir das in recht kurzer Zeit anstoßen konnten. Aber der Prozess ist noch nicht zu Ende, wir bleiben weiter am Ball: Schon nächstes Jahr soll das neue Kundenzentrum an der Caffamacherreihe mit seinen Samstagsöffnungszeiten einen neuen Maßstab setzen. Perspektivisch wollen wir auch die Chancen der Digitalisierung weiter nutzen.“
Dazu Frank Schmitt, Fachsprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion für Bezirke: „Wir freuen uns sehr, dass die Anstrengungen Früchte tragen. Die Situation in den Kundenzentren hat sich deutlich verbessert. In 20 von 21 Kundenzentren bekommen die Bürgerinnen und Bürger aktuell in weniger als 10 Tagen einen Termin, vielerorts sogar noch am gleichen oder am nächsten Tag. Auch Spontankunden kommen in der Regel zügig dran. Wir wollen aber noch besser werden: die Kundenzentren sollen einheitlich von 7.00 Uhr bis 19.00 Uhr öffnen, das neue Innenstadt-Kundenzentrum möglichst auch am Samstag. Hierzu laufen aktuell die Klärungen und Prüfungen – auch mit den Personalvertretungen. In Meiendorf haben wir festgestellt, dass die Randzeiten am frühen Morgen und am späten Nachmittag für viele Bürgerinnen und Bürger eine deutliche Verbesserung darstellen, statt einen halben Tag Urlaub nehmen zu müssen, lässt sich der Besuch nun auch bequem vor oder nach der Arbeit erledigen. Darüber hinaus wollen wir erreichen, dass immer mehr Anliegen, für die ein persönliches Erscheinen nicht notwendig ist, online erledigt werden können. Auch dies ist ein weiterer wichtiger Schritt für mehr Bürgerfreundlichkeit in unserer Stadt.“
Hintergrund: Die Bürgerschaft hatte im Februar mit breiter Mehrheit die von Rot-Grün eingebrachte Angebotsoffensive für Hamburgs Kundenzentren beschlossen.


Neuste Artikel
Gesundheit
Aktuelle Stunde zu psychischer Gesundheit – Görg: „Wir dürfen die Menschen mit ihrer Erkrankung nicht allein lassen“
Die Zahl der psychisch erkrankten Menschen in Deutschland nimmt seit Jahren zu. In Hamburg zeigt sich insbesondere bei Depressionen ein deutlicher Anstieg, wie eine neue Studie der Barmer-Krankenkasse zeigt. Anlässlich der laufenden Aktionswoche der seelischen Gesundheit macht die Grüne Fraktion in der Bürgerschaft deutlich, wie die Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen verbessert werden kann,…
Fraktionsvorstand
Aktuelle Stunde – Gwosdz: „Wir arbeiten gemeinsam an einer guten Lösung für Hamburg“
Die Hamburgische Bürgerschaft debattiert in ihrer heutigen Sitzung über ein mögliches Naturkundemuseum. Die Grüne Fraktion hat bereits Anfang der Woche klargemacht, dass sie sich für die Umsetzung des Staatsvertrags und eine gute Lösung für Hamburg einsetzt. Dass die CDU-Fraktion keine eigenen Inhalte für ihre eigene Debatte anmeldet, sagt viel über den programmatischen Zustand der Hamburger…
Fraktionsvorstand
Feierstunde zum Jubiläum – Imhof: „80 Jahre Bürgerschaft sind ein Auftrag, die Demokratie zu schützen“
Heute feiert die Hamburgische Bürgerschaft ihr 80-jähriges Bestehen. Für die Grüne Fraktion ist dieses Jubiläum Anlass, die erfolgreiche Geschichte des Parlamentarismus in Hamburg zu würdigen. Zugleich geht von den Feierlichkeiten auch der klare Auftrag aus: Die Demokratie und ihre Institutionen sind keine Selbstverständlichkeit und müssen aktiv geschützt werden. Dazu Sina Imhof, Vorsitzende der Grünen Fraktion…
Ähnliche Artikel
Bezirke
Starke Bezirke, moderne Verwaltung – Rot-Grün stößt umfassenden Beteiligungsprozess für Reform der Bezirksverwaltung an
Hamburgs Bezirksämter sind für viele Menschen der erste Kontakt mit der Verwaltung und zugleich ein zentraler Ort kommunalpolitischer Gestaltung. Nachdem der Senat ein Eckpunktepapier für eine Bezirksreform vorlegt hat, stoßen die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen nun einen umfassenden Beteiligungsprozess an und formulieren gleichzeitig die eigenen Vorstellungen für die Reform. Ziel ist eine moderne, leistungsfähige…
Bezirke
Weniger Bürokratie – Rot-Grün will Straßenfeste einfacher und sicherer ermöglichen
Straßen- und Nachbarschaftsfeste bringen Menschen zusammen und prägen das Leben in unseren Quartieren. Für ehrenamtliche Veranstalter bedeuten aufwendige Genehmigungsverfahren und gestiegene Anforderungen an die Veranstaltungssicherheit jedoch einen zunehmenden organisatorischen und finanziellen Aufwand. Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen wollen deshalb die Verfahren vereinfachen und insbesondere kleinere, nicht-kommerzielle Veranstaltungen bei notwendigen Sicherheitsmaßnahmen besser unterstützen (siehe Anlage)….
Bezirke
Digitale Verwaltung – Rot-Grün für Einsatz digitaler Zwillinge in den Bezirken
Mithilfe digitaler urbaner Zwillinge lassen sich komplexe Stadtentwicklungsprojekte simulieren, planen und steuern. Hamburg hat mit dem Projekt Connected Urban Twins in den letzten Jahren wichtige Grundlagen für die digitale Stadtentwicklung geschaffen. In einem gemeinsamen Antrag setzen sich die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen nun dafür ein, digitale urbane Zwillinge und das Beteiligungssystem DIPAS dauerhaft in…