Gesundheit

Gesundheitskompetenz: Verstehen macht gesund

Die Mitglieder der Landeskonferenz Versorgung haben heute Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheitskompetenz vorgestellt. Gemeinsam mit Krankenkassen, Vertretung von Patientinnen und Patienten sowie Ärztinnen- und Ärzten hat die Stadt Hamburg Projekte beschlossen, die den Austausch gesundheitsrelevanter Informationen zwischen Professionellen und Laien erleichtern und verstärken sollen. Ziele sind ein verbessertes Wissen rund um relevante Gesundheitsfragen und die Stärkung gesundheitsförderlichen Verhaltens sowohl zur allgemeinen Prävention als auch zur individuellen Genesung. Die Grüne Bürgerschaftsfraktion begrüßt die Maßnahmen als wichtigen Schritt hin zu mehr Gesundheit in Hamburg.

Dazu Christiane Blömeke, gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Nach einem Arztbesuch schießen einem oft zig Fragen in den Kopf. Was eben im Behandlungszimmer noch plausibel erschien, lässt sich zuhause nicht mehr so leicht nachvollziehen. Das Problem kennen viele: Nervosität und Zeitdruck machen es schwierig, während eines Arztgesprächs alles zu verstehen. Wichtige Nachfragen bleiben dann häufig aus. Alle Patientinnen und Patienten haben aber das Recht auf verständliche Informationen. Daher ist es eine Gemeinschaftsaufgabe von Krankenkassen, Patientenvertretungen, Politik und medizinischem Personal, alle Beteiligten zur gelingenden Kommunikation in Gesundheitsfragen zu befähigen. Insbesondere für Patientinnen, Patienten und Angehörige muss das Verstehen von relevanten Informationen erleichtert werden. Dazu trägt die Verwendung einfacher Sprache durch das medizinische Personal oder möglichst professionelle Übersetzung bei Sprachbarrieren genauso bei, wie die gute Vor- und Nachbereitung von Arztgesprächen. Gleichzeitig muss das Bewusstsein über gesundheitsförderliches Verhalten schon im Kindesalter angelegt und geschärft werden. Die guten Ergebnisse beim Thema Zahngesundheit zeigen, dass es sich lohnt! Nach diesem Vorbild sollen beispielsweise die Präventionsprogramme in Kitas und Schulen zur gesunden Ernährung oder seelischen Gesundheit ausgeweitet werden. Das alles sind wichtige Schritte für ein gesundes Aufwachsen und ein langes gesundes Leben in unserer Stadt.“

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