Die rot-grüne Regierungskoalition prüft vor dem Hintergrund steigender Bevölkerungszahlen die Ausweitung von Schwimmangeboten in der Region Süderelbe. Im ersten Schritt soll dazu eine Bedarfsanalyse der Region Süderelbe, der Gemeinde Neu Wulmstorf sowie dem niedersächsischen Landkreis Harburg Potentiale für ein modernes, sportgerechtes Kombibad aufzeigen. Bei Bedarf soll anschließend eine Machbarkeitsstudie valide Indikatoren für eine Weiterentwicklung der Bäderlandschaft in der Region liefern.
Dazu Christiane Blömeke, sportpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Schwimmen ist ein gesunder Sport, ein Freizeitspaß und ein Ausgleich zum Alltagsstress. Vor allem aber ist es wichtig, dass alle Kinder schwimmen lernen, denn es kann Leben retten. Darum ist es uns wichtig, in die Erneuerung und Sanierung bestehender Schwimmbäder zu investieren. Dennoch gibt es weiterhin steigenden Bedarf an Wasserzeiten. Ein neues Kombibad für Hamburg wäre daher großartig und erweitert die Möglichkeiten für alle Wasserratten. Zunächst gilt es aber die Bedarfsanalyse speziell für den Süderelberaum abzuwarten.“
Dazu Ulrike Sparr, umweltpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Ein neuer Stadtteil braucht gut erreichbare und attraktive Freizeiteinrichtungen! Ein Kombibad bietet generationenübergreifenden Freizeitspaß zu allen Jahreszeiten. Gerade wenn der Klimawandel uns jetzt längere und heißere Sommer beschert, müssen wir bei der Planung auch ausreichend Außenbecken mit bedenken.“
Dazu Sören Schumacher, Abgeordneter der SPD-Bürgerschaftsfraktion aus Harburg: „Süderelbe ist mit den Neubaugebieten, Fischbeker Heidbrook, Fischbeker Reethen und Vogelkamp eine der am stärksten wachsenden Regionen Hamburgs, in der bis Mitte der 20er Jahre 12.000 bis 14.000 Menschen leben werden. Bis 2023 können das Regionalbad Süderelbe und das Freibad Neugraben diesem Bedarf zunächst noch decken, anschließend können wir uns gut vorstellen, dass Hamburg und die Nachbargemeinde Neu Wulmstorf ein gemeinsames Kombibad angehen und realisieren. Konkret heißt das: Das Bad würde bundesländerübergreifend geplant, finanziert und betrieben werden. So könnten wir ein innovatives Projekt für den Raum Süderelbe schaffen.“
Dazu Matthias Czech, Abgeordneter der SPD-Bürgerschaftsfraktion aus Süderelbe: „Der politische Wille für den gemeinsamen Weg ist da. Denn Bade- und Schwimmbegeisterung macht nicht vor Landesgrenzen halt. Wir schauen über den Tellerrand: Mit einem neuen Kombibad in Süderelbe wollen wir ein Highlight für die gesamte Region schaffen. Wir sind uns sicher: Das Bad kann für die gesamte Region eine tolle Sache werden


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