Umwelt

Nachhaltigkeitsstrategie für Hamburg: Verwaltungshandeln muss sich stärker an Nachhaltigkeitskriterien orientieren

In der heutigen Sitzung hat die Bürgerschaft über die Hamburger Nachhaltigkeitsstrategie diskutiert und sie zur Beratung in die relevanten Ausschüsse überwiesen. Die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals – SDGs), wie sie in der Agenda 2030 der UN festgelegt wurden, fällt in die Verantwortung aller Hamburger Behörden und muss hier im täglichen Handeln umgesetzt werden. Bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele kommt aber auch der Gesellschaft eine wichtige Rolle zu.

Dazu sagt Ulrike Sparr, umweltpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Nachhaltiges Handeln bedeutet, ressourcenschonend, achtsam, fair und mit Blick auf zukünftige Entwicklungen zu handeln. Verwaltung und Politik beziehen diese Haltung bereits in ihr Planen und Denken mit ein. Gemeinsam mit der Zivilgesellschaft werden wir diesen Weg weitergehen, behördenübergreifend und in allen Lebensbereichen. Die Neuauflage des Vergabegesetzes für die öffentliche Beschaffung nach Kriterien des fairen Handelns und der neue Beschaffungsleitfaden der Umweltbehörde sind gelungene erste Beispiele und sorgen für Orientierung. Weitere Beispiele, wie Verkehrsplanung und der Einsatz von erneuerbaren Energien für den ökologischen oder Armutsbekämpfung und frühkindliche Bildung für den sozialen Bereich veranschaulichen neben vielen anderen die Umsetzung dieser Ziele in Hamburg.“

Neuste Artikel

Fraktionsvorstand

Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 – Imhof: „Eine gute Entwicklung – aber kein Grund, nachzulassen“

Fraktionsvorstand

Aktuelle Stunde zum Todesfall in Wandsbek – Imhof: „Echte Lösungen statt populistischer Stimmungsmache“

Mitglied des Fraktionsvorstands

Engels: „Dobrindts Entscheidung ist kurzsichtig und kontraproduktiv“

Ähnliche Artikel