Viele Menschen haben gute Ideen, die den Klimaschutz schnell und regional verankert voranbringen können – von der Tauschbörse über Klimabildung bis zum gemeinsamen Lastenfahrrad. Doch oft scheitern sie in der Umsetzung am Geld oder an komplizierten Antragsprozeduren. Das soll der neue Fördertopf der Umweltbehörde ändern, der 450.000 Euro für lokale Klimaschutzprojekte bereitstellt.
Dazu Ulrike Sparr, umweltpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Mit dem neuen Förderprogramm ermöglicht die Umweltbehörde nicht nur praktischen Klimaschutz im Alltag, sondern setzt auch ein Zeichen. Die Mitarbeit von Vereinen oder Stadtteilinitiativen vor Ort ist für wirksamen Klimaschutz ein Riesengewinn. Denn gute Ideen haben häufig einen Nachahmeffekt und zeigen, dass Klimaschutz nicht kompliziert oder teuer sein muss. Selbstverständlich müssen EU, Bund und auch Hamburg die Rahmenbedingungen setzen und zum Beispiel Angebote für umweltfreundliche Mobilität machen oder CO2 bepreisen. Doch das alleine wird nicht reichen. Nur wenn viele Menschen Klimaschutz auch in ihrem Alltag verankern und dabei noch ihre Nachbarinnen und Nachbarn sowie ihre Familien mitnehmen, kann Klimaschutz im Ganzen gelingen. Ich freue mich auf viele gute Ideen!“


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