Bergedorf

Neuer Standort am Holzhafenufer – Rot-Grün unterstützt Neubau der Mundhalle in Bergedorf

Da der bisherige Standort Ende 2026 aufgegeben werden muss, ist ein Neubau der Bergedorfer Mundhalle am Holzhafenufer in Moorfleet nötig. Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen unterstützen dessen Finanzierung mit 270.000 Euro aus dem Sanierungsfonds 2030, dazu kommen 400.000 Euro aus dem Investiven Quartiersfonds. In Kombination mit Eigenmitteln der Genossenschaft Mundhalle eG ist die Finanzierung der Gesamtkosten von 1,2 Millionen Euro gesichert. Soloselbstständige, Kreative, Gewerbetreibende und das örtliche Handwerk erhalten damit weiterhin einen zentralen Ort für gemeinschaftlich genutzte Arbeitsflächen. Über den rot-grünen Antrag entscheidet die Hamburgische Bürgerschaft in ihrer Sitzung am 1. Juli.

Dazu Jennifer Jasberg, Bürgerschaftsabgeordnete der Grünen Fraktion Hamburg für Bergedorf: „Menschen, die sich zusammenschließen, um gemeinsam kreativ und zugleich ressourcenschonend zu arbeiten, sind ein echter Gewinn für das Miteinander in unserer Stadt. Zugleich werden bezahlbare Arbeitsräume immer knapper. Umso wichtiger ist es, dass wir Gemeinschaftsprojekte wie die Mundhalle langfristig sichern und unterstützen. Mit dem neuen Standort im schönen Moorfleet bleibt dieses besondere Angebot nicht nur erhalten. Bergedorf gewinnt ein modernes Zentrum für Handwerk, Kreativität, Kultur und Begegnung, wo gearbeitet wird sowie gemeinschaftliche Projekte umgesetzt und ausgestellt werden. Dass die Mundhalle künftig in Bergedorf beheimatet sein wird, ist eine Bereicherung für den gesamten Bezirk, über die ich mich außerordentlich freue. Wir unterstützen dieses Vorhaben mit städtischen Mitteln und senden damit ein starkes Signal an Kreative, Handwerker*innen und Soloselbstständige in unserer Stadt.“

Dazu Nils Hansen, Bürgerschaftsabgeordneter der SPD-Fraktion Hamburg für Bergedorf: „Bezahlbare Arbeitsräume für Handwerk, Kunst und Kleingewerbe werden in Hamburg immer knapper. Die Mundhalle zeigt seit Jahren, wie gemeinschaftlich organisierte und selbst verwaltete Arbeitsräume erfolgreich funktionieren können. Mit unserer Unterstützung schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass die Genossenschaft nach mehreren Standortwechseln dauerhaft in Hamburg bleiben und ihre Arbeit fortsetzen kann. Besonders überzeugend ist dabei das große Engagement der Mitglieder, die rund die Hälfte der Projektkosten aus eigenen Mitteln aufbringen. Der neue Standort in Bergedorf sichert nicht nur Werkstätten, Ateliers und Arbeitsräume, sondern auch einen Ort der Begegnung, der kulturellen Nutzung und der nachbarschaftlichen Vernetzung. Mit den Mitteln aus dem Sanierungsfonds und dem Investiven Quartiersfonds leisten wir einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Entwicklung dieses Projekts.“

Den Antrag zur Pressemitteilung finden Sie hier. 

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