Kultur

Opernloft zukunftsfest machen: Rot-Grün unterstützt Ausbau im Alten Fährterminal Altona

Das Opernloft hat sich mit innovativen Formaten und niedrigschwelligen Zugängen zur Oper weit über Hamburg hinaus einen Namen gemacht. Um die künstlerische Arbeit sowie die Nachwuchs- und die Bildungsarbeit des Opernlofts zu fördern, wollen die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen den Bau einer neuen multifunktionalen Studiobühne im Alten Fährterminal Altona ermöglichen. Mit einem gemeinsamen Antrag sollen dafür bis zu 423.000 Euro aus dem Sanierungsfonds Hamburg 2030 bereitgestellt werden. Über den rot-grünen Antrag stimmt die Hamburgische Bürgerschaft am 1. Juli ab.

Dazu Isabella Vértes-Schütter, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Hamburg: „Das Opernloft zeigt seit vielen Jahren, wie Oper neue Zielgruppen erreichen und kulturelle Teilhabe stärken kann. Mit der geplanten Studiobühne entstehen bessere Bedingungen für Proben, kleinere Aufführungen, Meisterkurse, Bildungsangebote und die Förderung junger Talente. Gleichzeitig wird ein kulturell bedeutender Standort im Alten Fährterminal nachhaltig weiterentwickelt. Mit unserer Unterstützung schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass das Opernloft seine erfolgreiche Arbeit fortsetzen und neue künstlerische Möglichkeiten erschließen kann. Davon profitieren die Musikstadt Hamburg, die freie Kulturszene und das Publikum gleichermaßen.“

Dazu René Gögge, kulturpolitischer Sprecher der Grünen Fraktion Hamburg: „Das Opernloft bringt seit vielen Jahren seinem Publikum auf anschauliche Weise die Kunstform Oper nah. Die Aufführungen sind stets sehr nahbar inszeniert und sprechen sowohl Opernfans als auch Menschen an, die mit dieser Kunstform noch nicht so vertraut sind. Das Opernloft plant den Umbau eines Saals zur neuen Studiobühne, die Raum bietet für kleinere Aufführungen, die täglichen Proben des Ensembles, Meisterkurse und Veranstaltungen sowie Bildungsarbeit. Wir unterstützen diesen wichtigen Schritt mit bis zu 423.000 Euro aus dem Sanierungsfonds und stärken damit die kreative Arbeit der Kunstschaffenden. Hamburg hat eine vielfältige und starke Szene von Privattheatern, die jede auf ihre ganz eigene Art die Kultur in unserer Stadt bereichern. Unsere Unterstützung ist auch ein ganz wichtiges Signal der Wertschätzung für die Arbeit der Hamburger Privattheater.“

Hintergrund:
Das Opernloft ist seit vielen Jahren ein etablierter Bestandteil der Hamburger Kulturlandschaft und hat sich insbesondere mit Formaten wie der 90-Minuten-Oper, dem Opern-Slam und immersiven Opernaufführungen einen Namen gemacht. Im denkmalgeschützten Alten Fährterminal Altona soll das dritte Obergeschoss zu einer multifunktionalen Studiobühne mit einer Kapazität von rund 100 Zuschauern ausgebaut werden. Die Gesamtkosten für Bau und Ausstattung belaufen sich auf 537.600 Euro. Neben Mitteln aus dem Sanierungsfonds beteiligen sich das Opernloft beziehungsweise das Junge Musiktheater Hamburg e. V., der Bezirk Altona sowie die Sprinkenhof GmbH an der Finanzierung.

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