Für die Planungskosten einer umfassenden Sanierung und Modernisierung des Kulturzentrums Bürgerhaus in Meiendorf e.V. (BiM) sollen bis zu 100.000 Euro aus dem Sanierungsfonds Hamburg 2020 bereitgestellt werden. Einen entsprechenden Antrag haben die Fraktionen von SPD und Grünen zur Bürgerschaftssitzung am 10. April eingebracht. Das Kulturzentrum BiM ist eines der ältesten Stadtteilkulturzentren Hamburgs, das seit fast 50 Jahren mit seinen Veranstaltungs- und Kursangeboten einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in Hamburgs einwohnerstärkstem Stadtteil Rahlstedt leistet.
Dazu René Gögge, kulturpolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Gerade in Quartieren fern der City haben Stadtteilkultureinrichtungen eine enorme Bedeutung für die Menschen vor Ort. Das BiM in Meiendorf ist seit Jahrzehnten etabliert und hat seinen festen Platz in der Freizeitplanung der Menschen. Doch was seit Jahren in Benutzung ist, braucht zwischendurch eine kleine Auffrischung. Das Gebäude der BiM lässt zu wünschen übrig. Insbesondere einen barrierefreien Zugang sehen wir als unentbehrlich an, aber auch die Verbesserung der Lüftung steht auf der Sanierungsliste. Nach der Ermittlung der Sanierungskosten werden wir über einen Zuschuss zu den Renovierungskosten entscheiden, weil dann eine seriöse Berechnungsgrundlage vorliegt.“
Dazu Ole Thorben Buschhüter, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bürgerschaftsfraktion und Wahlkreisabgeordneter aus Rahlstedt: „Eine Sanierung und Modernisierung des Kulturzentrums BiM ist mittlerweile zwingend notwendig – auch um beispielsweise endlich Barrierefreiheit herzustellen. Das BiM bietet rund 50 Veranstaltungen im Jahr an, die von Theateraufführungen, Konzerten und Vorträgen bis hin zu Comedy reichen. Darüber hinaus gibt es ein breit gefächertes Kursangebot für die Bereiche Kreativität, Sprache, Familie und Bewegung. Daran sollen alle Hamburgerinnen und Hamburger teilnehmen können. Damit das hervorragende Angebot weitergeführt werden kann, setzen wir uns nach Kräften dafür ein, dass der bestehende Sanierungsstau aufgelöst wird. Grundlage hierfür soll eine fundierte Planung sein, für die wir jetzt die finanziellen Voraussetzungen schaffen. Seit Jahrzehnten leistet das BiM mit seinen vielseitigen Angeboten für die Bürgerinnen und Bürger in Rahlstedt und Umgebung einen unschätzbaren Beitrag für die kulturelle und soziale Teilhabe. Die Basis dafür ist unermüdliches, ehrenamtliches Engagement. Ich hoffe, dass wir diesen großartigen Einsatz vieler Hamburgerinnen und Hamburger durch die Sanierungsmittel weiter unterstützen können.“


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