Schritt für Schritt schreitet der Ausbau des schienengebundenen ÖPNV in Hamburg voran. Mit dem heutigen Spatenstich für die neue Haltestelle Oldenfelde beginnen die Baumaßnahmen am Abschnitt der U1 zwischen Farmsen und Berne. Erstmals werden durch diese neue Haltestelle rund 4.500 Anwohnerinnen und Anwohner an das U-Bahn-Netz angebunden. Die Gesamtkosten sind mit 18,5 Millionen Euro veranschlagt. Voraussichtlich im Dezember 2019 soll die Bauausführung abgeschlossen sein.
Dazu Anjes Tjarks, Vorsitzender der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs ist ein Kernprojekt unserer Politik: Hier geht es um handfesten Umweltschutz und mehr Lebensqualität. Um den Verkehr in Hamburg besser zu organisieren und die Luftqualität in Hamburg effektiv zu verbessern, müssen wir noch mehr Tempo beim Ausbau des schienengebundenen Nahverkehrs machen. Eine starke Stimme Hamburgs im Bund ist dabei sehr hilfreich. Wir Grünen treten seit jeher für Verbesserungen im ÖPNV ein und kämpfen dafür, dass Hamburg eine Modellstadt für moderne Mobilität wird. In Hamburg planen wir die U5 zwischen Bramfeld und Osdorf, eine Erweiterung der S4 nach Ahrensburg und der S21 nach Kaltenkirchen. Die neue U/S-Bahn-Halstestelle Elbbrücken ist bereits im Bau. Mit der neuen U-Bahn-Haltestelle Oldenfelde verbessern wir die Anbindung der U1 und machen den ÖPNV zwischen Farmsen und Berne noch attraktiver. Bei der Planung hat eine umfangreiche Bürgerbeteiligung stattgefunden und viele Anregungen zur Gestaltung der Haltestelle wurden in die Bauplanung übernommen. Verkehrspolitik ist wichtig. Sie betrifft die Menschen jeden Tag. Deswegen stärken wir den Ausbau der verschiedenen Verkehrswege massiv – ob Radverkehr Fußverkehr oder ÖPNV.“
Dazu Martin Bill, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Rot-Grün hat die Dekade des Schnellbahnausbaus ausgerufen. Der Bau der U5 ist dabei sicherlich das größte Projekt. Mit dem heutigen Spatenstich für die neue U-Bahn-Haltestelle Oldenfelde machen wir aber auch deutlich, dass es uns wichtig ist, die ÖPNV-Anbindung in den Quartieren zu verbessern – auch entlang bestehender Schnellbahnstrecken. Diese neue Haltestelle wird rund 4.500 Menschen erstmals ans U-Bahn-Netz anbinden und damit eine spürbare Verbesserung bringen. Eine wohnortnahe und schnelle ÖPNV-Anbindung macht die Nutzung von Bus und Bahn deutlich attraktiver.“


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