Der Straßenbaumbestand in Hamburg hat sich seit 2016 stabilisiert. Entsprechende Zahlen hat der Senat heute bekanntgegeben. Bezirke und Behörden konnten mit Nachpflanzungen notwendig gewordene Fällungen ausgleichen. Auch der Anteil der Holzmasse im Hamburger Wald ist seit 2009 um 30 Prozent gestiegen – der Wald kann seine Funktion als Kohlenstoffspeicher weiter erfüllen.
Dazu Ulrike Sparr, umweltpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Was schon 2019 zu erkennen war, hat sich im Jahr 2020 fortgesetzt: Der Schwund ist gestoppt und die Zahl der Straßenbäume wächst wieder. Das ist eine wirklich gute Nachricht und setzt den Zahlenspielereien der Opposition ein Ende, die immer wieder behauptet, Hamburg würde auf dramatische Weise Bäume verlieren. Aber eines ist auch klar: Es ist in der Tat anspruchsvoll, unter den widrigen Bedingungen der Stadt – Flächenkonkurrenzen, Trockenstress, Windwurf – immer wieder neue Pflanzstandorte zu finden. Darum brauchen wir auch weiterhin eine auskömmliche Finanzierung für unsere Straßenbäume.“


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