Verbraucherschutzbehörde und Bezirksamt Mitte haben gestern bekanntgegeben, bestehende Kapazitätsprobleme beim Tierheim an der Süderstraße vorerst mit Containerlösungen zu entschärfen. Demnach ist vorgesehen, dass durch den HTV mindestens zehn tiergerechte Container oder vergleichbare Provisorien auf einer benachbarten Fläche aufgestellt werden. Die Grüne Fraktion Hamburg begrüßt, dass die Unterbringung der Tiere vorerst sichergestellt ist und spricht sich perspektivisch für einen Neubau des Tierheims aus.
Dazu Lisa Maria Otte, tierschutzpolitische Sprecherin der Grünen Fraktion Hamburg: „In diesem Jahr entscheidet sich die Zukunft des Tierheims. Nach vielen Jahren der Ungewissheit lösen jetzt unsere Behörde für Justiz und Verbraucherschutz, das Bezirksamt Mitte und der HTV gemeinsam die Probleme, die in der Vergangenheit unter anderer Verantwortung liegen gelassen wurden. Die schnelle Übergangslösung mit Containern für die Unterbringung der Tiere ist ein kluger und pragmatischer Schritt. Alle sind sich aber einig, dass Provisorien und Sanierungen längst nicht mehr ausreichen. Die politische Entscheidung, ob das Tierheim verlagert oder am Standort erweitert wird, ist elementar für die anstehenden Bauvorhaben. Ich finde, unabhängig vom Standort hat das Tierheim einen Neubau verdient. Denn die Gebäude sind marode und die Böden sacken immer wieder ab, sodass eine Symptombekämpfung aussichtslos ist. Hamburg braucht ein gutes und funktionierendes Tierheim, auf das die Stadt stolz sein kann. Ich bin froh, dass nun dieses starke Signal für den Tierschutz aus dem Senat gekommen ist.”


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