Der BUND Hamburg hat heute von der Hamburgischen Bürgerschaft gefordert, den „Klimanotstand“ für Hamburg zu erklären.
Dazu Ulrike Sparr, umweltpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Wir Grüne sprechen schon längst von einer Klimakrise, und das nicht umsonst! Die Veränderungen in unserer Umwelt sind real. Wir müssen uns ihnen stellen und den Ausstoß von CO2 in den nächsten Jahren drastisch reduzieren. In Hamburg arbeiten wir daran schon länger und werden das auch in Zukunft mit Nachdruck tun. Der Ausstieg aus der Kohle hat dabei oberste Priorität. Deshalb verhandeln wir auch mit der Volksinitiative ‚Tschüss Kohle‘. Mit der Volksinitiative ‚Hamburgs Grün erhalten‘ haben wir uns bereits auf einen vorbildlichen Schutz für Hamburgs Grünflächen geeinigt. 30 Prozent der Landesfläche sind Parks, Grünanlagen oder höherwertige Grünflächen, fast zehn Prozent der Landesfläche stehen bereits unter Naturschutz – und das soll auch so bleiben! Auch mit der Förderung des Fahrradverkehrs und des öffentlichen Nahverkehrs schützen wir aktiv das Klima. Ab 2020 kaufen wir übrigens nur noch emissionsfreie Busse! Die Idee eines ‚Klimanotstandes‘ ist auf den ersten Blick sympathisch, es stellt sich allerdings die Frage, ob sie uns wesentlich weiterbringt. Klar ist: Klimaschutz darf keine Symbolpolitik sein! Daher soll der neue Klimaplan des Senats noch in diesem Jahr kommen und für die einzelnen Sektoren noch konkretere Vorgaben machen als bisher.“


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