Die Corona-Pandemie hat die Mobilität der Stadt stark geprägt. Dies geht aus einer Schriftlichen Kleinen Anfrage der Abgeordneten Rosa Domm hervor. Demnach ging der Kfz-Verkehr im Lockdown des vergangenen Jahres deutlich zurück, auch Zahl und Schwere der Unfälle sind gesunken. Die Kfz-Zulassungszahlen liegen jedoch auf einem höheren Niveau als zuvor. Die Grüne Bürgerschaftsfraktion sieht in dieser Entwicklung einen wichtigen Anlass für den verstärkten Ausbau der Radinfrastruktur.
Dazu Rosa Domm, Sprecherin für Klimapolitik und Mobilitätswende der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Während der Corona-Pandemie stieg die Nachfrage nach individueller Mobilität. Viele sind während der Pandemie aufs Rad umgestiegen, um sich und andere zu schützen. Das hat auch unsere Straßen sicherer gemacht, denn so gab es deutlich weniger Unfälle, die durch Autos und Lastwagen verursacht wurden. Gleichzeitig ist die Nachfrage nach dem eigenen Auto ungebrochen. Der größte Teil der Neuwagen sind immer noch Verbrenner. Diesen klimaschädlichen Trend müssen wir stoppen, indem wir jetzt mit einem noch stärkeren Ausbau der Radinfrastruktur positive Anreize setzen. Die beiden Hochbahnstreiks im vergangenen Herbst haben gezeigt, dass die Hamburger*innen lieber aufs Rad umsteigen, wenn der öffentliche Personennahverkehr nicht zur Verfügung steht. Indem wir das Fahrradfahren komfortabel machen, schaffen wir eine echte Alternative zum eigenen Auto.“


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