Corona

Konjunktur- und Wachstumsprogramm 2020: Vielfalt bewahren, unbürokratisch helfen

Startups, junge Unternehmen und Kulturschaffende sollen künftig stärker finanziell unterstützt zu werden. Darüber hat der Senat heute im Zusammenhang mit dem Hamburger Konjunktur- und Wachstumsprogramm 2020 (HKWP2020) informiert. Mit dem Corona Recovery Fonds und der Neustartprämie sollen die Folgen der Coronakrise in diesen Bereichen abgefedert werden. 
 
Dazu Miriam Putz, wirtschaftspolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Die Lockerungen waren sehr erfreulich, aber das bedeutet leider nicht, dass es allen Branchen sofort wieder gut geht. Viele haben noch zu kämpfen. Wenn Hamburg seine vielfältige Unternehmens- und Kultur-Landschaft erhalten will, sind gezielte Hilfen wie diese unabdingbar. Die Gefahr liegt in der Übernahme durch große Unternehmen, die sich die Krise besser leisten können, und einem damit verbundenen Verlust an Vielfalt. Diesen gilt es so weit wie möglich zu verhindern. Trotz der neuen Hilfen bestehen noch weitere Sonderbedarfe, wie zum Beispiel im Bereich der Hamburger Bar- und Kneipenwirtschaft.“
 
Dazu René Gögge, kulturpolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Die rot-grüne Koalition räumt der Kulturszene eine hohe Priorität ein. Das hat sich bereits durch das Kulturpaket zu Beginn der Coronakrise gezeigt und wird nun erneut bewiesen mit einem unbürokratischen Hilfspaket zum Hochfahren künstlerischer Aktivitäten. Das ist ein wichtiger Schritt, um Kulturschaffenden eine Fortsetzung oder einen Neustart ihrer Tätigkeit zu ermöglichen und den Menschen in unserer Stadt Kunst und Kultur wieder zugänglicher zu machen. Viele andere Länder können sich hier an Hamburg ein Vorbild nehmen.“

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