Oberbillwerder soll ein komplett neuer Stadtteil entstehen. Im Zentrum steht dabei die Einbindung der umliegenden Stadtteile in das komplexe Stadtentwicklungsvorhaben. Damit diese gelingt, ist laut einem Antrag der Regierungsfraktionen von SPD und Grüne am S-Bahnhof Allermöhe ein Planungsraum zur Information und Diskussion geplant. Darüber hinaus soll durch kontinuierliche Themenveranstaltungen, digitale Beteiligungsformate und mobile Info-Angebote noch mehr Transparenz geschaffen werden. Der Antrag steht am 19. Januar 2022 auf der Tagesordnung der Bürgerschaft zur Beschlussfassung.
Dazu Jennifer Jasberg, Fraktionsvorsitzende und Wahlkreisabgeordnete aus Bergedorf: „Mit Oberbillwerder wird Hamburg einen spannenden 105. Stadtteil bekommen, dessen Planungsprozess wegen der darin eingebundenen Nachhaltigkeits- und Innovationskonzepte bereits vielfach ausgezeichnet wurde. Vor allem für den Bezirk Bergedorf bedeutet der Bau zahlreiche Chancen, die deutlich über die Schaffung von reinem Wohnraum hinausgehen. Mit dem geplanten Gesundheitscampus, einem Schwimmbad, vielen Grünen Orten und dank einer autoarmen Planung entsteht keine Schlafstadt, sondern ein lebenswertes neues Zentrum, das auch die umliegenden Stadtteile bereichern wird. Wir freuen uns, dass Interessierte sich künftig direkt vor Ort einen Eindruck werden machen können von dem, was hier entstehen wird.“
Dazu Christel Oldenburg, SPD-Bürgerschaftsabgeordnete aus Bergedorf: „Oberbillwerder wird Hamburgs 105. Stadtteil. Ob als neues Zuhause, innovativer Lernort oder Arbeitsplatz: der neue Stadtteil wird viele Bedürfnisse erfüllen. Es ist uns ein besonderes Anliegen, die hohe Transparenz in der Planungsphase auch in der Bauphase weiterzuführen und zu vertiefen. Natürlich sind die Interessen der Hamburger:innen dabei so vielfältig wie die Menschen selber. Das ist das Faszinierende an Beteiligungsprozessen und ein Kernmerkmal unserer demokratischen Verfasstheit. Klar ist, umfangreiche Stadtplanungsprozesse bringen neben Wünschen und Hoffnungen auch Bedenken oder Sorgen hervor. Wir wollen für den Dialog Räume und Möglichkeiten schaffen, um das Mitmachen kreativ gestalten zu können: mobil vor Ort, digital im Netz, bei Themenveranstaltungen oder offenen Fragerunden.“


Neuste Artikel
Wahlen
Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin / Storm: „Hochpolarisierte Wahlkämpfe mit einer Chance auf stabile Regierungskoalitionen“
Bei der heutigen Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern zeichnet sich ab, dass BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN aller Voraussicht nach erneut in den Schweriner Landtag gewählt wurden. Wie in Sachsen-Anhalt liegt die AfD hier zum aktuellen Zeitpunkt vorn. Auch in Berlin wurde heute gewählt. Hier ist die LINKE die Wahlgewinnerin. Dazu Selina Storm, Landesvorsitzende der GRÜNEN Hamburg: „Ich freue…
Fraktionsvorstand
Vorschläge der CDU – Gwosdz: „Wir brauchen beim Kampf gegen Antisemitismus eine wirksame, überparteiliche Linie statt politischer Profilierung“
Der Kampf gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Die demokratischen Fraktionen haben sich aus gutem Grund dazu entschieden, das überparteiliche Amt der Hamburger Antisemitismusbeauftragten zu schaffen, deren zentrale Aufgabe die Weiterentwicklung der Landessstrategie ist. Die Grüne Fraktion warnt daher mit Blick auf die heute vorgestellten Impulse der Hamburger CDU…
Fraktionsvorstand Strategien gegen Rechts
Bund-Länder-Arbeitsgruppe zeitnah einsetzen – SPD, Grüne und Linke wollen Voraussetzungen für AfD-Verbotsverfahren prüfen
Wer über ein mögliches Verfahren gegen die AfD entscheidet, braucht eine belastbare Tatsachengrundlage und eine fundierte juristische Bewertung. Deshalb setzen sich die Fraktionen von SPD, Grünen und Linken dafür ein, zeitnah eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe einzusetzen und die Voraussetzungen für ein mögliches Verfahren gegen die „Alternative für Deutschland“ zu prüfen. Die Arbeitsgruppe soll unter Federführung des Bundes…
Ähnliche Artikel
Fraktionsvorstand
Vorschläge der CDU – Gwosdz: „Wir brauchen beim Kampf gegen Antisemitismus eine wirksame, überparteiliche Linie statt politischer Profilierung“
Der Kampf gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Die demokratischen Fraktionen haben sich aus gutem Grund dazu entschieden, das überparteiliche Amt der Hamburger Antisemitismusbeauftragten zu schaffen, deren zentrale Aufgabe die Weiterentwicklung der Landessstrategie ist. Die Grüne Fraktion warnt daher mit Blick auf die heute vorgestellten Impulse der Hamburger CDU…
Fraktionsvorstand
Bund-Länder-Arbeitsgruppe zeitnah einsetzen – SPD, Grüne und Linke wollen Voraussetzungen für AfD-Verbotsverfahren prüfen
Wer über ein mögliches Verfahren gegen die AfD entscheidet, braucht eine belastbare Tatsachengrundlage und eine fundierte juristische Bewertung. Deshalb setzen sich die Fraktionen von SPD, Grünen und Linken dafür ein, zeitnah eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe einzusetzen und die Voraussetzungen für ein mögliches Verfahren gegen die „Alternative für Deutschland“ zu prüfen. Die Arbeitsgruppe soll unter Federführung des Bundes…
Fraktionsvorstand
Anschlag auf Berliner CSD – Imhof: „Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und Freunden“
Die Grüne Fraktion zeigt sich erschüttert über den gestrigen Anschlag auf den Berliner CSD, bei dem ein Mensch getötet und 16 weitere verletzt wurden. Dazu Sina Imhof, Vorsitzende der Grünen Fraktion Hamburg: „Der furchtbare Anschlag auf den Berliner CSD erschüttert uns zutiefst. Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und Freunden. Ihnen gilt unser tiefes…