Die Patriotische Gesellschaft ist Hamburgs älteste zivilgesellschaftliche Organisation. Ihr Haus an der Trostbrücke steht am historischen Standort des ehemaligen Hamburger Rathauses und war über Jahrzehnte Sitz der Hamburgischen Bürgerschaft. Das Gebäude zählt zu den bedeutendsten Baudenkmälern der Stadt. Um es auch künftig zu erhalten, unterstützen die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen die denkmalgerechte Sanierung und wollen bis zu 225.000 Euro aus dem Sanierungsfonds Hamburg 2030 für Baumaßnahmen an der stark beschädigten Nord-West-Fassade bereitstellen. Über den rot-grünen Antrag entscheidet die Hamburgische Bürgerschaft am 8. Oktober.
Dazu René Gögge, kulturpolitischer Sprecher der Grünen Fraktion Hamburg: „Die Patriotische Gesellschaft ist die älteste aktive zivilgesellschaftliche Organisation Deutschlands und seit Jahrhunderten fester Bestandteil des öffentlichen Diskurses in Hamburg. Auch ihr Haus an der Trostbrücke ist ein Stück Stadtgeschichte – lange Zeit tagte hier die Bürgerschaft. Für die Sanierung der stark beschädigten Nord-West-Fassade stellen wir 225.000 Euro aus dem Sanierungsfonds Hamburg 2030 bereit. So erhalten wir nicht nur ein bedeutendes Denkmal, sondern sichern zugleich einen zentralen Ort für Austausch, Engagement und gelebte Demokratie in unserer Stadt.“
Dazu Dirk Kienscherf, Vorsitzender der SPD-Fraktion Hamburg: „Die Patriotische Gesellschaft steht seit über 250 Jahren für bürgerschaftliches Miteinander in Hamburg. Ihr Haus ist ein lebendiges Zeugnis unserer Stadtgeschichte: Hier kommen Bürger:innen seit Jahrhunderten zusammen, diskutieren und übernehmen Verantwortung. Uns ist wichtig, dass dieses historische Gebäude auch künftig erhalten bleibt. Mit 225.000 Euro aus dem Sanierungsfonds erhalten wir nicht nur ein wichtiges Baudenkmal, sondern auch einen Ort des Dialogs und gemeinnützigen Wirkens. Damit bewahren wir ein zentrales Stück unserer Geschichte und stärken das gesellschaftliche Engagement in Hamburg.“


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