Die Zahl der angemeldeten Wärmepumpen in Hamburg ist innerhalb eines Jahres stark angestiegen: Von Januar bis Mai 2026 wurden 1214 neue Wärmepumpen bei den Hamburger Energienetzen angemeldet – im Vorjahr waren es im selben Zeitraum noch 487. Das geht aus einer Schriftlichen Kleinen Anfrage (SKA) der Grünen Bürgerschaftsabgeordneten Rosa Domm und Melanie Nerlich an den Hamburger Senat hervor. Im ersten Jahresquartal 2026 wurden zudem 350 Anträge der Hamburger Heizungsförderung bewilligt. Hinzu kamen weitere Förderungen über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG).
Dazu Rosa Domm, Sprecherin für Klimapolitik der Grünen Fraktion Hamburg: „Die neuen Zahlen zeigen: Die Wärmewende in Hamburg nimmt weiter Fahrt auf. 2026 haben sich schon jetzt mehr als doppelt so viele Hamburger*innen wie im Vorjahr für eine Wärmepumpe entschieden und setzen so auf kostengünstiges und klimafreundliches Heizen. Dass besonders viele Wärmepumpen in äußeren Stadtteilen wie beispielsweise Sasel, Duvenstedt und Volksdorf installiert werden, ist kein Zufall: Insbesondere in Einfamilienhäusern ist die Wärmepumpe erste Wahl. Inzwischen gibt es aber auch leistungsfähige Lösungen für zuverlässige erneuerbare Wärme in Mehrfamilienhäusern. Damit klimafreundliches Heizen für alle Menschen finanzierbar bleibt, unterstützen wir den Einbau von Wärmepumpen über die Hamburger Heizungsförderung. Auch diese ist ein Erfolg: Allein in diesem Jahr wurden bereits mehr als 600 Förderanträge bewilligt. Seit 2025 hat die Stadt insgesamt rund 14,6 Millionen Euro für Wärmepumpen und begleitende Maßnahmen zugesagt. Neben dieser finanziellen Unterstützung werden auch die Hamburger Energielotsen weiterhin sehr gut angenommen, die Hamburger*innen kostenlos dabei beraten, die passende Lösung für ihr Zuhause zu finden.“


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