Mobilitätswende

Auf zwei Rädern durch die Stadt: Hamburg baut kontinuierlich sichere Radwege aus

Der Ausbau der Radwege schreitet weiter voran: In diesem Jahr wurden in Hamburg bereits 8,1 Kilometer neue Radverkehrsanlagen gebaut. Dies geht aus einer Schriftlichen Kleinen Anfrage (SKA) der Grünen Bürgerschaftsabgeordneten Rosa Domm und der SPD-Abgeordneten Ole Thorben Buschhüter und Michael Weinreich hervor. Bis Ende des Jahres sind 45,1 weitere Kilometer an Radwegen geplant, darunter die Radbrücke Entenwerder, die Elbchaussee und die Georg-Wilhelm-Straße. Insgesamt beträgt das Hamburger Radverkehrsnetz 1.680 Kilometer, wobei bauliche Radwege mit rund 1000 Kilometern den Großteil ausmachen. Spitzenreiter bei den Bezirken sind Hamburg-Mitte mit 349 und Wandsbek mit 346 Kilometern.

Dazu Rosa Domm, Sprecherin für Mobilität der Grünen Fraktion Hamburg: „Neben Bus und Bahn ist das Fahrrad das Herzstück der Mobilitätswende. Deswegen verfolgen wir in Hamburg ein klares Ziel: Den fortlaufenden Ausbau hochwertiger sowie sicherer Fahrradwege und Fahrradstraßen. Die neuen Ausbauzahlen zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind: 2026 wurden bereits 8,1 Kilometer neue Radwege gebaut. Für gewöhnlich nimmt der Ausbau in der zweiten Jahreshälfte nochmal deutlich an Fahrt auf – bis Ende 2026 sind daher weitere 45,1 Kilometer geplant. Wer heute in der Rush Hour durch Hamburg fährt, merkt, dass richtig viele Menschen mit dem Rad unterwegs sind. Das ist eine sehr gute Entwicklung, stellt unsere Infrastruktur aber auch vor Herausforderungen. Deshalb treiben wir den Ausbau weiter konsequent voran, unter anderem an der Elbchaussee, der Georg-Wilhelm-Straße sowie mit der neuen Radbrücke Entenwerder. Wo es platztechnisch möglich ist, legen wir den Fokus auf baulich abgetrennte Radwege, etwa Protected Bikelanes oder Kopenhagener Radwege. Auf diese Weise machen wir das Fahrradfahren einfach, bequem und sicher für alle Menschen in unserer Stadt.“

Dazu Michael Weinreich, radverkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Hamburg: „Vom Kind bis zur Seniorin, alle sollen sich im Radverkehr sicher fühlen. Dafür brauchen wir gut ausgebaute Radwege. Das stellt sicher, dass sich mehr Menschen im Alltag für das Fahrrad entscheiden. Bereits heute hat Hamburg rund 1.680 Kilometer Radverkehrsinfrastruktur und verfügt über ein leistungsfähiges Netz, das wir konsequent weiter ausbauen. Allein in diesem Jahr wurden bereits 8,1 Kilometer neuer oder sanierter Radverkehrsanlagen fertiggestellt, weitere 45,1 Kilometer sollen bis Jahresende folgen. Damit setzen wir den kontinuierlichen Ausbau des Radverkehrsnetzes in allen Bezirken fort und sorgen gleichzeitig dafür, dass Lücken geschlossen und sichere Verbindungen geschaffen werden.“

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