Heute hat die Sozialbehörde einen umfangreichen Sachstand des Gesamtkonzepts zur Wohnungslosenhilfe vorgestellt und dem Parlament die bereits im Januar veröffentlichte Obdachlosenstudie 2018 zugeleitet. Die Analyse der Studie zeigt, dass unter den Obdachlosen immer mehr Menschen sind, die keine Ansprüche auf gesetzliche Sozialleistungen haben und trotzdem wirksame Hilfen benötigen.
Dazu Mareike Engels, sozialpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Hamburg hat ein gut ausgebautes und vielfältiges Angebot der Wohnungslosenhilfe. Wie die Obdachlosenstudie zeigt, kann Hamburg Obdachlosigkeit erfolgreich verhindern und bekämpfen. Mit der Zunahme von Obdachlosen aus Osteuropa hat sich die Situation aber verändert. Deswegen finde ich es gut, dass wir zeitgleich die Ergebnisse der Studie und den Sachstand des Gesamtkonzepts beraten können. Denn das Ziel muss die Fortentwicklung der Wohnungslosenhilfe sein, damit alle Obdachlosen verbesserte humanitäre Unterstützung und Integrationschancen erhalten. Eines dieser humanitären Angebote ist das Winternotprogramm, das obdachlose Menschen Winter für Winter vor dem Erfrieren schützt. Es ist ein großer Erfolg, dass in diesem Winter über 400 Obdachlose in eine weiterführende Unterkunft vermittelt werden konnten. Ich danke allen Haupt- und Ehrenamtlichen für ihr Engagement.“


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