Am Sonntag ist Transgender Day of Visibility, der Internationale Tag der Sichtbarkeit von trans* Menschen. Seit 2009 geht es jedes Jahr am 31. März darum, auf die Diskriminierung von trans* und nicht binären Personen aufmerksam zu machen und bisherige Erfolge dabei zu feiern.
Dazu erklären Anna Gallina, Landesvorsitzende der Hamburger GRÜNEN, und Miriam Block, frauenpolitische Sprecherin des Landesvorstands: „Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur dritten Option haben viele Menschen erstmals überhaupt wahrgenommen, dass es nicht nur Männer und Frauen gibt. Das war ein bahnbrechender und lange überfälliger erster Schritt. Es fehlt auch noch viel an Bewusstsein dafür, dass jede Person selbst über ihre Geschlechtsidentität entscheiden kann und nicht diskriminiert werden darf. Der Transgender Day of Visibility hilft dabei, dieses Bewusstsein in der Gesellschaft zu schaffen.“
Dr. Adrian Hector aus der Landesarbeitsgemeinschaft QueerGrün ergänzt: „Am Transgender Day of Visibility geht es nicht nur um Sichtbarkeit von transgeschlechtlichen Menschen als Teil der Gesellschaft, sondern auch um konkrete politische Forderungen. Längst überfällige Reformen dürfen nicht länger von der Bundesregierung blockiert werden. Wir fordern die tatsächliche rechtliche Gleichstellung aller Geschlechter, ein selbstbestimmtes Personenstandsrecht, eine fortschrittliche Gesundheitsversorgung sowie ein Abstammungsrecht, das auch trans-, inter- und non-binäre Menschen berücksichtigt.“


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